Auch eine Polka hat Christoph Titz im Gepäck

Von: Verena Richter
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Der Aachener Jazz-Musiker Christoph Titz tritt am kommenden Sonntag mit seiner Band im Dumont auf.

Aachen. Ein flüchtiger Blick auf den Terminkalender allein macht bereits deutlich, dass in Aachen derzeit musiktechnisch einiges los ist. Wer genauer hinschaut, der wird feststellen, dass auch im Dumont die Konzertsaison startet. Und wie man es von der Kneipe an der Zollernstraße gewohnt ist, steht der Jazz im glänzenden Mittelpunkt.

Am kommenden Sonntag, 29. September, geben sich Christoph Titz und Band auf der Bühne die Ehre, was viele Aachener sicher sehr freuen dürfte. Denn immerhin ist Christoph Titz hier aufgewachsen und nicht nur musikalisch verwurzelt.

Apropos Musik, der Wahl-Berliner bezeichnet seine Musik als „Pop-Jazz, mit allerlei Einflüssen auch aus Rock, House, Latin sowie afrikanischer Musik. Ein neues Stück von mir ist eine Polka, die sehr von Balkanmusik inspiriert ist“. Ein weiterer Begriff, den er gerne verwendet, ist Songwriting für Trompete: „Man könnte sich die meisten Stücke auch mit einem Sänger vorstellen, da ich aber bislang nicht singe, spiele ich alles mit Trompete und Flügelhorn.“

Es gibt also neues Material zu hören, neben der Polka kündigt Christoph Titz noch drei weitere bislang unveröffentlichte Songs an. Darüber hinaus wollen er sowie Volker Meitz (Keyboard), Thomas Büchel (Gitarre), Willem van Dijk (Bass) und Matthias Trippner (Schlagzeug) viele Stücke von seinem letztem Studioalbum „Here & Now“ spielen.

„Es werden aber einige von meinem ‚Titz Magic‘ Album gespielt, wie zum Beispiel Finally Alone, Magic und Neil Conti“, erklärt der Trompeter, der für seine Fans auch noch eine kleine Überraschung parat hat. „Wir haben eine downloadbare CD aus dem Berliner Jazzclub A-Trane von 2012 gerade herausgebracht. Die kann man über die Website kostenlos oder für eine freiwillige Spende runterladen. Darauf kann man gut nachvollziehen, wie meine Band drauf ist und wie toll sie live agiert.“

Oder man geht am Sonntag in das Dumont, am besten man macht beides. „Denn die Zuhörer dürfen sich vor allem auf uns und auf ein aufregendes Konzert freuen. Auf viel Energie und Spielfreude. Ich denke, wir können die Zuhörer in einen Film versetzen. Das ist auf jeden Fall unser Wunsch.“

Christoph Titz freut sich schon sehr auf seinen Auftritt im Dumont und auf den Chef Armin Burke. Mit anderen Projekten und solo ist er schon einige Male dort gewesen, mit seiner Band allerdings noch nicht, was es auch für ihn spannend macht. Nicht zuletzt allerdings schätzt er das gute und erfahrene Publikum, das sich bis 20.30 Uhr im Dumont eingefunden haben sollte. Dann startet das Auftaktkonzert der diesjährigen Saison.

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