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Auch die „stillen Menschen“ sollen einmal im Rampenlicht stehen

Von: Martina Stöhr
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Werben für Familienfreundlichkeit: OB Marcel Philipp, Ruth Wilms und Heinz Zohren (v. l.) wollen Privatpersonen, Firmen und Institutionen auszeichnen, die sich für Familien engagieren. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Wer hat‘s verdient und warum“, so lautet auch in diesem Jahr wieder die Frage, wenn es darum geht, das Prädikat „Familienfreundlich“ zu vergeben. Menschen, Firmen und Institutionen sollen so für ihr Engagement in Sachen Familie ausgezeichnet werden.

Laut Oberbürgermeister Marcel Philipp ist es der Stadt ein großes Anliegen, für die Familien da zu sein. In Arbeit sei derzeit ein Familienservicebüro, das Informationen besser aufbereiten und bündeln soll. „Das ist ein spannendes Thema“, meinte er, als er jetzt den offiziellen Aufruf zum Prädikat „Familienfreundlich 2014“ startete.

Bis zum 13. Juni werden Vorschläge entgegengenommen: Entweder unter familie@mail.aachen.de oder per Post an die Stadt Aachen, Heinz Zohren, Mozartstraße 2-10, 52058 Aachen, (Tel.: 0241/ 43245103). Durch die Auszeichnung sollen Privatpersonen und Institutionen angeregt werden, sich für die Familienfreundlichkeit in ihrem Umfeld einzusetzen.

So soll ein gesellschaftliches Klima geschaffen werden, das Familien stärkt und die Integration fördert. Familien sollen sich wohlfühlen in Aachen.

Schon viele Preisträger

In den vergangenen Jahren hat es bereits eine ganze Reihe von Preisträgern gegeben. 2013 wurde beispielsweise unter anderem die Gartenanlage Sonnenscheinstraße ausgezeichnet, weil hier laut Jury die Familie im Mittelpunkt steht.

„Stille Menschen gefallen uns besonders gut“, meint Ruth Wilms, Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses. Gemeint sind all jene, die tagtäglich für die Familienfreundlichkeit arbeiten, ohne dabei groß aufzufallen.

Das können beispielsweise Schülerlotsen sein, die Kindern über die Straße helfen. Als Preisträger hat ihr aber in der Vergangenheit auch die Bärenklinik am Uniklinikum besonders gut gefallen. Wilms wies darauf hin, dass die Kinder und Jugendlichen in der Jury ganz besonders kritisch seien bei der Preisvergabe.

Jetzt liegt es an den Aachenern, ihre Vorschläge für das Prädikat „Familienfreundlich“ einzureichen. Laut Heinz Zohren, Fachbereich Kinder, Jugend und Schule, hat dabei jeder eingereichte Vorschlag die Chance zu gewinnen.

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