Auch die „Pantoffel-Diva” ist diesmal dabei

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Aachen. Schauen, stöbern, kaufen: Ein vielfältiges Angebot werden die Besucher des 33. Europamarkts der Kunsthandwerker am 5. und 6. September in Aachen erleben. 600 Aussteller zeigen neue Trends, aber auch alte Techniken aus allen Bereichen der handwerklichen Gestaltung.

Der historische Stadtkern rund um Dom und Rathaus wird zur Kulisse für eine vielfältige, lebendige Werkstatt. Gold- und Silberschmiede, Keramiker, Glasbläser, Korbflechter, Hutmacher, Weber, Schmiede, Bildhauer und Stein-metze präsentieren an 300 Ständen ihre Produkte und Leistungen und stehen bereit, um Interessenten kompetent zu beraten.

Zu dem Großereignis erwartet die Handwerkskammer mehr als 200.000 Besucher. Als prominenter Gast hat sich NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben angesagt. Bei einem Rundgang wird sie den Europamarkt mit Kammerpräsident Dieter Philipp am Samstagvormittag eröffnen.

Eine besondere Attraktion bildet die gemeinsame Präsentation von Design-Schulen im Verwaltungsgebäude Katschhof. Neben der Kunsthochschule Hasselt zeigen die Akademie Gestaltung Münster und die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg ausgewählte Projekte. Dabei bieten die Studenten von ihnen entworfene und hergestellte Produkte zum Kauf an.

In drei Jahrzehnten hat sich der Europamarkt zu einer Trend- und Ideenbörse entwickelt, die Maßstäbe für das Kunsthandwerk setzt. Die Aussteller kommen aus elf europäischen Ländern und spiegeln die enorme Bandbreite handwerklichen Designs wider. An Gemeinschaftsständen zeigen Kunsthandwerker aus Frankreich, Polen, Un-garn und Spanien ihr Können. Mit von der Partei sind auch Betriebe aus Aachens Partnerstädten Reims und Toledo.

„Schnörkel sind erlaubt und erwünscht”, meint Wolfgang Kohl, Organisator des Marktes, zur Angebotspalette. Das lange verschmähte Dekor, also die schmuckvolle Ausgestaltung, kehre zurück. Im Übrigen folgten Unikate und Kleinserien den Design-trends der letzten Jahre. Neben klassischem Schwarz-Weiß setzten viele Kunsthandwerker auf kräftige Farben und träfen so den Geschmack des Publikums.

Lageplan erhältlich

Zu den Angeboten, die neue Akzente auf dem Europamarkt setzen, gehören die „Pantoffel-Diva”, eine Manufaktur für originelle Hausschuhe, und ein Hersteller von Steinbaukästen. Ungewöhnlich auch der Stand eines Instrumentenbauers, der Nasenflöten und Mundbögen fertigt.

„Bei den Besuchern punkten die Anbieter mit hoher Qualität und individueller Gestaltung”, sagt Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Kammer. In der gelungenen Mischung aus Tradition und Experiment liege das Erfolgsrezept des Europamarkts, zu dem nur professionell arbeitende Werkstätten, Mitglieder kunsthandwerklicher Arbeitsgemeinschaften und eine kleine Zahl freier Künstler zugelassen sind.

Eine Broschüre mit Lageplan der Stände und Ausstellerverzeichnis erhalten Besucher im Info-Zelt der Kammer auf dem Marktplatz. Die Öffnungszeiten: Samstag, 5. September, 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 6. September, 11 bis 19 Uhr.
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