Aachen - Auch die Kunstroute kommt diesmal an Karl nicht vorbei

Auch die Kunstroute kommt diesmal an Karl nicht vorbei

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
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Engagiert für die Kunstroute 2014: Heinrich Hüsch, Rick Takvorian, Susanne Schwier, Nadya Bascha, Gerd-Dieter Schopp und Karl-Heinz Jeiter (von links). Foto: Andreas Herrmann
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Pressegespräch zur Kunstroute 2014: Heinrich Hüsch, Rick Takvorian, Susanne Schwier, Nadya Bascha, Gerd-Dieter Schopp, Karl-Heinz Jeiter

Aachen. Mit 38 Stationen kann die „Aachener Kunstroute“ in diesem Jahr eine Rekordteilnahme verzeichnen. Seit 17 Jahren findet die Kunstroute immer am letzten Wochenende im September statt. „Das Angebot wächst von Jahr zu Jahr, diesmal sind rund 200 Künstler an insgesamt 64 Events beteiligt – eine respektable Ausdehnung“.

Darüber freut sich Kulturdezernentin Susanne Schwier über die lebendige Aachener Kunst- und Kulturszene. Die Besucher haben Gelegenheit, Kunst aus nächster Nähe zu erleben und vor allem auch die Kreativen kennenzulernen. „Kunst braucht diese Öffentlichkeit, diesen Austausch. Am nächsten Wochenende stehen alle Türen der Kunstschaffenden im Stadtgebiet auf, es ist ein bewusst niederschwelliges Angebot, bei dem man sich auf eine Entdeckungsreise durch die Kunstszene begeben kann“, betont Schwier.

Am Karlsjahr kommt 2014 natürlich auch die Kunstroute nicht vorbei: Erstmalig organisieren alle Teilnehmer eine gemeinsame Ausstellung aller Stationen zum Thema „Karl der Große“ in der Aula Carolina. Die 80 zeitgenössischen, teils provokanten Positionen stehen in spannendem Kontrast zum historischen Ambiente des Ausstellungsortes. Unter anderem wird ein sechs Meter langes Schwert mitten im Raum ein Hingucker sein. Die Vernissage von „Best of Karl“ am Freitag, 26. September, um 20 Uhr ist zugleich eine Eröffnung der gesamten Kunstroute.

In der Aula Carolina befindet sich auch die zentrale Anlaufstelle der Kunstroute, wie Heinrich Hüsch, Künstler der Ateliergemeinschaft Halle 1 und Sprecher der Kunstroute, erklärt: „Der Reiz der Kunstroute ist die Vielfalt. Wer bei so vielen Angeboten nicht weiß, wo er anfangen soll, kann bei uns starten, sich näher informieren.“ Wie rege die Kunstszene in Aachen sei, betont Rick Takvorian, Leiter des Veranstaltungsmanagements im Aachener Kulturbetrieb. „In diesem Jahr voller Ereignisse ist jetzt die Kunstsparte dran, Liebhaber und Kenner kommen an diesem Wochenende konzentriert auf ihre Kosten“, freut sich Rick Takvorian.

Drei Säulen

Auf drei Säulen steht das Ganze: Museen, Galerien und Künstlervereinigungen. Beinahe alle Stationen sind fußläufig erreichbar, lassen sich zu einem Rundgang verbinden. Im Rahmenprogramm gibt es den ganzen Tag und teilweise bis spät in den Abend Vernissagen, Führungen, Lesungen und Konzerte.

Die anwesenden Künstler regen gleichzeitig zum Diskurs und Dialog an. Rund 12.000 Besucher werden erwartet. Beim Gewinnspiel können alle Kunstliebhaber teilnehmen, die mindestens vier Stationen besuchen und dies mit einem Stempel dokumentieren. Zur Belohnung winken Kunstwerke und Kataloge.

Nadya Bascha vom Organisationsteam zeigt im Atelierhaus Aachen eine spannende begehbare Rauminstallation von Antonio Nunez. Die Vernissage ist am Samstag, 27. September, um 16 Uhr.

Gerd-Dieter Schopp freut sich in der Galerie Hexagone auf kinetische Kunst unter dem Titel „Japanese Illusion“ von Tatsuo Shoji. Zur Vernissage am Samstag, 27. September, um 18 Uhr sprechen Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke und Bürgermeister Björn Jansen. „Der BBK Aachen zeigt am Adalbertsteinweg 123 die Schau ‚Glorieux, Verdun 1914 – 2014‘ von Rainer Sauerbier und Gotthardt Walter“, kündigt Mitorganisator Karl-Heinz Jeiter an.

Das Couven-Musuem, das Ludwig-Forum für Internationale Kunst und das Suermondt-Ludwig-Museum sind natürlich mit dabei. Auf der Burg Frankenberg präsentiert sich der Förderverein kulturschaffender Frauen in der Euregio Maas-Rhein dreieck.triangle.driehoek. In der Citykirche ist die Schau „Mensch Meier“ von Bildhauerin Brele Scholz zu sehen.

Die Aachener Kunstroute ist am Wochenende, 27. und 28. September, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, auch in den teilnehmenden Museen. Infos zu den 38 Stationen und einen Stadtplan gibt es in einer Broschüre.

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