Aachen - Atomkraftgegner protestieren am Elisenbrunnen

CHIO-Header

Atomkraftgegner protestieren am Elisenbrunnen

Von: hr
Letzte Aktualisierung:
Vor dem Elisenbrunnen demonstr
Vor dem Elisenbrunnen demonstrierten gestern Morgen rund 200 Menschen am ersten Jahrestag der Erdbeben- und Atomkatastrophe von Fuku­shima gegen den schleppenden Atomausstieg in Deutschland und Europa. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Über den Elisenbrunnen nach Brüssel - so lautete am Sonntag der Reiseplan zahlreicher Atomkraftgegner, die am ersten Jahrestag der Erdbeben- und Atomkatastrophe im japanischen Fukushima am Friedrich-Wilhelm-Platz zusammen gekommen sind.

Knapp 200 Menschen sind dem Aufruf des Aktionsbündnisses gegen Atomenergie und des Solarenergie-Fördervereins gefolgt, um der Opfer zu gedenken und gegen den aus ihrer Sicht schleppenden Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland und Europa zu demonstrieren.

Anschließend fuhren viele weiter zu einer Großdemonstration nach Brüssel, um gegen die europaweite Atompolitik zu protestieren. Das tat auch der Aachener Vorsitzende des Naturschutzbundes (Nabu), Claus Mayr, der eine der Hauptreden am Elisenbrunnen hielt.

Er forderte, aus den europaweiten „Stresstests” endlich Konsequenzen zu ziehen, verstärkt erneuerbare Energien zu fördern und den Euratom-Vertrag zu ändern. Denn: „Die erste Bilanz des Nabu ein Jahr nach Fukushima fällt mager aus”, sagte Mayr.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert