Aachen - Aschermittwoch: Für Bernd I. ist heute alles vorbei

Aschermittwoch: Für Bernd I. ist heute alles vorbei

Von: Holger Richter
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Die Kappe ist ab: Gestern Abend hat AKV-Präsident Werner Pfeil (rechts) den Aachener Prinz Bernd I. „entkleidet“. Mit einem festlichen Kehraus im Theater ist seine Regentschaft zu Ende gegangen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ab Mittwoch heißt Prinz Bernd I. wieder Bernd Marx. Seine 53-tägige Regentschaft über das jecke Aachen ist Dienstagabend mit dem üblichen feierlichen Kehraus in Stadttheater zu Ende gegangen.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Sind Sie erleichtert oder traurig?

Marx: Beides. Ich bin traurig, weil es eine unheimlich schöne Zeit war, die viel Spaß gemacht hat. Aber erleichtert und glücklich bin ich, dass ich die Zeit ganz gut überstanden habe und den Aufgaben eines Prinzen hoffentlich gerecht geworden bin.

Was war für Sie der Höhepunkt der Session?

Marx: Einmal die Prinzenproklamation und natürlich der Rosenmontagszug. Das war schon ein Erlebnis bei dem herrlichen Wetter mit all den Jecken in den Straßen.

Bei einigen bleibt das Wegfallen der Marktveranstaltung am Fettdonnerstag in negativer Erinnerung, zumal viele Jecken den Umzug ins Penn-Zelt noch nicht mitgemacht haben. Wie haben Sie das erlebt?

Marx: Ich finde es schade, dass die Veranstaltung auf dem Markt weggefallen ist. Denn der Straßenkarneval gehört zu Fettdonnerstag ja eigentlich dazu, wie ich es mit meinem Hofstaat bei unserem Auftritt in Burtscheid erlebt habe. Aber mir steht es nicht zu, darüber zu urteilen. Darüber haben sich andere Gedanken gemacht. Aber es ist sicherlich schade, wenn so eine Veranstaltung fehlt.

Machen sie jetzt erst mal Urlaub?

Marx: Ich mache jetzt ein paar Tage Urlaub zu Hause. Ich muss all die Eindrücke erst mal sacken lassen und verarbeiten.

Und wie feiern Sie in der kommenden Session Karneval?

Marx: Das ist noch völlig offen. Eigentlich wollte ich Karneval in Zukunft etwas ruhiger angehen, denn die letzten 15 Jahre im Tanzsport und jetzt die Prinzenzeit waren schon sehr intensiv. Ob ich das aber schaffe, das wird sich zeigen.

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