Arge-Spitze soll nach Aachen zurückkehren

Von: ast
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Aachen. Der Streit zwischen der Stadt Aachen und der Städteregion ist beigelegt: Die Geschäftsführung der Hartz-IV-Arge bleibt nach ihrem Umzug erstmal in Eschweiler, eine Rückkehr nach Aachen ist aber wahrscheinlich.

Darauf verständigten sich am Mittwoch OB Marcel Philipp und Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Gleichzeitig vereinbarten sie „für die weiteren Planungen eine enge direkte Abstimmung, um Kommunikationsprobleme zukünftig zu vermeiden”.

Der Zwist war entstanden, weil die Arge-Spitze samt 30 Mitarbeitern von der Zollernstraße nach Eschweiler verlagert wurde - laut Stadt Aachen gegen alle Absprachen. Als zusätzlicher Affront wurde im Aachener Rathaus empfunden, dass man von der Sache eher durch Zufall erfahren habe. Böse Briefe waren die Folge (wir berichteten).

Jetzt trafen sich Philipp und Etschenberg zu einem klärenden Gespräch, dem eine gemeinsame Stellungnahme folgte. Darin heißt es unter anderem: „Der Sitz der gemeinsamen Arge von Stadt Aachen und Städteregion ist in der Stadt Aachen. Die Geschäftsführung ist aufgrund derzeitigen Platzmangels übergangsweise in der Stadt Eschweiler untergebracht. Nach einer Entscheidung über die weiteren bundesgesetzlichen Regelungen zur Fortführung der Argen wird der Standort der Arge-Geschäftsführung einvernehmlich geregelt, Es bietet sich an, bei der Fertigstellung des neuen Gebäudes an der Zollernstraße die Geschäftsführung dort anzusiedeln. Dies würde dem Vertrag entsprechen und eine enge Anbindung an das Sozialdezernat gewährleisten.”

Darüberhinaus sprechen sich Philipp und Etschenberg für die geplante Grundgesetzänderung aus, „um den Fortbestand der Argen als einheitliche Jobcenter in Zusammenarbeit zwischen Stadt Aachen, Städteregion und Agentur für Arbeit zu sichern”. Die Fortführung dieses Modells würde man begrüßen, eine Bewerbung als Optionskommune werde aber als mögliche Alternative gesehen, „falls der Fortbestand der Arge durch erschwerte Rahmenbedingungen infrage gestellt werden sollte”.
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