Anzahl der Zuschauer bei „Dom im Licht“ wird begrenzt

Von: Laura Beemelmanns
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Im Jahr 2015 fand die Veranstaltung „Dom im Licht“ erstmals statt. Auf dem Katschhof konnten Besucher kostenfrei eine Videoinstallation ansehen und dabei Kirchenmusik lauschen. Foto: Andreas Steindl
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Ein solches Gedränge soll es in diesem Jahr nicht mehr geben: Die Zuschauerzahl zu „Dom im Licht“ wird auf 4000 begrenzt.

Aachen. So voll wie vor zwei Jahren wird es am 3. November auf dem Katschhof wohl nicht werden. Denn in diesem Jahr wird die Zuschaueranzahl für die Veranstaltung „Dom im Licht“ auf 4000 begrenzt, wie das städtische Presseamt auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte.

Vor zwei Jahren rechnete Veranstalter Kurt Savelsberg mit etwa 3500 Zuschauern, gekommen waren laut Einschätzung der Polizei aber etwa 6000. Das hatte für entsprechendes Gedränge gesorgt. Am Ende waren Veranstalter und Stadt froh, dass nichts weiter passiert war. Einig darüber, dass die Veranstaltung, bei der der Dom per Video-Mapping kunstvoll in Szene gesetzt wird und dazu Kirchenmusik über mehrere Lautsprecher erklingt, wiederholenswert sei, waren sich beide Seiten schon im Jahr 2015. „Aber nur mit Sicherheitskonzept“, hatte Stadtsprecher Bernd Büttgens damals gesagt.

Dieses Sicherheitskonzept hat die Stadt Veranstalter Savelsberg übergeben. Wie genau er es umsetzt, sei nun ihm überlassen, sagte Rita Klösges vom städtischen Presseamt. Das Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen in Aachen liege der Stadt schon lange vor, so Klösges, nämlich schon weit vor der Festlegung für eben solche Konzepte bei Großveranstaltungen des Landes NRW im Jahr 2010 in Folge der Loveparade-Katastrophe.

Nur wurde das Konzept im Jahr 2015 bei „Dom im Licht“ nicht eingesetzt, da der Veranstalter mit weit weniger Besuchern, nämlich 3500, gerechnet hatte. Und damals klang diese Einschätzung für alle Beteiligten auch plausibel. Schließlich hat es bei der Heiligtumsfahrt auf dem Katschhof 1700 Plätze gegeben, beim Domspringen kommen regelmäßig rund 5000.

Beim eher ruhigen „Dom im Licht“ mit Kirchenmusik, das auch noch im Herbst stattfand, habe man sich 2015 schlichtweg völlig verschätzt, sagte Savelsberg damals. Dass es so voll wurde, führen alle Beteiligten auch darauf zurück, dass das Wetter so gut war und dass es parallel keine größere Veranstaltung in Aachen gegeben habe.

Zuschauer zählen

In diesem Jahr sollten die Zuschauer also zeitig da sein, um einen Platz auf dem Katschhof zu ergattern, denn mehr als 8500 Menschen haben per Facebook schon ihr Interesse an der Veranstaltung bekundet. Los geht es am Freitag, 3. November, um 20.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Veranstalter wird an den Einlässen vermutlich die Zuschauer zählen lassen, wie genau, wird er am Mittwoch, 25. Oktober bei, einer Pressekonferenz erläutern. Näheres wollte er dazu vorab noch nicht verraten, außer, dass er sich natürlich an das Konzept halten werde.

Dass das Sicherheitskonzept für den Katschhof mit seinen engen Zugängen und mit dem generell eher geringen Platzangebot etwas strenger sei als beispielsweise für eine Veranstaltung mit gleicher Personenzahl auf dem Tivoli, sei klar, sagte Klösges. Dennoch diene es in Zeiten wie diesen mit Terroranschlägen und Unglücken bei Massenveranstaltungen nur der Sicherheit der Menschen. Eine Situation wie es sie vor zwei Jahren gab, solle somit vermieden werden. Auch wenn damals nichts passiert sei, will man es in diesem Jahr besser machen.

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