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Anlagebetrug: Anwälte durchsucht

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Im Zuge staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen eine bundesweit agierende Gruppe von sieben mutmaßlichen Anlagebetrügern sind am Donnerstag in Aachen Anwaltskanzleien und Privatwohnungen durchsucht worden.

Weiter sei in der JVA-Aachen die Zelle eines Häftlings durchsucht worden, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Robert Deller.

Gerade jener Häftling, ein seit etwa 1999 wegen einschlägiger Delikte einsitzenden ehemaliger Rechtsanwalt, soll der Kopf einer siebenköpfigen Gruppe von Betrügern sein, die nach ersten Ermittlungen ab 2007 Kapitalanleger um insgsamt etwa 2,5 Millionen Euro geprellt haben sollen.

Nach einem „Schneeballsystem” (Deller) hätten die „bandenmäßig organisierten” mit falschen gewinnversprechen Finanzbetrüger mit „Werbeschreiben” Geld aquiriert und auf ein Konto bei einem deutschen Bankinstitut gesammelt.

Sie versprachen eine Rendite von 1,5 Prozent pro Werktag. Von jenem Bankinstitut ging die Anzeige wegen möglichen Anlagebetruges aus.
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