Aachen - Angeklagter sah sich bedroht

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Angeklagter sah sich bedroht

Von: jab
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Aachen. Im Prozess um den mutmaßlichen Versuch, einem Diskothekenbesucher die Kehle durchzuschneiden, hat am Dienstag einer der drei angeklagten Männer vor der 1. Hilfsjugendkammer des Landgerichts Aachen ausgesagt.

Beim Kerngeschehen vor dem Tanzlokal im Juli dieses Jahres sei er nicht dabei gewesen, betonte der 28-Jährige. Er schilderte vor Gericht einen heftigen Streit diverser Männer um eine angebliche Bezahlung mit Falschgeld. Sein Freund und Mitangeklagter sei bei der lautstarken Auseinandersetzung im Inneren der Diskothek dabei gewesen.

Als alles auf eine Schlägerei hindeutete, will er die Kontrahenten auseinander gedrückt haben, erinnerte sich der Angeklagte. Begründung: „Ich wollte nicht, dass was passiert“. Als Quittung für seine Einmischung sei er vom späteren Opfer beschimpft und von diesem mit einem Glas oder Messer am Auge verletzt worden. Als der Mann erneut auf ihn zu gekommen sei, habe er diesen mit Fäusten und seinem Knie bearbeitet, erklärte der Angeklagte weiter. Ein Türsteher habe ihn schließlich vor die Türe gesetzt. Von dort aus habe er ein Taxi genommen und sei nach Hause gefahren. Die Bluttat vor der Diskothek will er nicht mehr mitbekommen haben.

Das bereits auf der Trage eines Rettungstransportwagens befindliche Opfer soll mit einem Messer am Hals verletzt worden sein. Durch sein instinktives Wegrennen habe der Mann vereitelt, dass man ihm die Kehle durchschneide, so die Staatsanwaltschaft. Sie wirft dem angeklagten Trio versuchten Totschlag vor. Der Prozess wird fortgesetzt.

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