An der Yunus-Emre-Moschee wird Richtfest gefeiert

Von: dd
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Der Bau der Yunus-Emre-Moschee
Vor knapp anderthalb Jahren wurde der Grundstein gelegt, am kommenden Sonntag, 19. August, wird am Rohbau der Yunus-Emre-Moschee an der Stolberger Straße Richtfest gefeiert. Foto: Harald Krömer

Aachen. Vor knapp anderthalb Jahren wurde der Grundstein gelegt, am kommenden Sonntag, 19. August, wird am Rohbau der Yunus-Emre-Moschee an der Stolberger Straße Richtfest gefeiert.

Und wieder beteiligen sich auch die anderen monotheistischen Religionen, jedenfalls haben der katholische Regionaldekan Josef Voß und der evangelische Superintendent Hans-Peter Bruckhoff ihr Kommen zugesagt.

Die Feier beginnt um 15 Uhr, sie endet um 17 Uhr. Im nächsten Sommer soll dann die neue Moschee an der Stolberger Straße feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden. Das Gotteshaus soll dann auch als Anlaufstelle für alle im Ostviertel lebenden Menschen gelten. „Unsere Türen stehen offen”, verdeutlicht der Vorsitzende der Ditib-Gemeinde, Abdurrahman Kol. Kol lädt alle Bürger des Viertels zum Richtfest ein. „Es wäre schön, wenn so viele wie möglich kommen.”

Verwandtenbesuch

Gleichzeitig feiert die muslimische Gemeinde das Ende des Ramadan, den islamischen Fastenmonats. Drei Tage lang wird das Ramdanfest begangen, bis zum 21. August dauern die Feierlichkeiten an. Am ersten Tag besuchen die jüngeren Leute ihre älteren Verwandten. Die Festlichkeiten beginnen mit dem obligatorischen Gemeinschaftsgebet, nachdem die Gläubigen die ihre Pflichtspende, an Bedürftige entrichtet haben.

Die Muslime haben eine schwere 33-tägige Fastenzeit bewältigt. Während 24 Stunden hatten die Gläubigen nur zwei Mal gegessen und getrunken. Die erste Mahlzeit war in der Nacht vor dem Morgengrauen, die zweiten abends nach dem Sonnenuntergang. Rund 16 Stunden lagen jeweils zwischen diesen Zeiten. Viel schlimmer für die Meisten war das Verbot des Trinkens. Nur Kinder, Alte, Kranke, Reisende und Schwangere sind von dieser Regel ausgeschlossen. Allerdings wird von Kranken, Reisenden und Schwangeren, wenn sie entbunden haben, erwartet, dass sie eine freiwillige Fastenzeit an den Ramadan anhängen.
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