Aachen - An der Erzbergerallee sind die Bagger angerollt

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An der Erzbergerallee sind die Bagger angerollt

Von: Alfred Stoffels
Letzte Aktualisierung:
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Es geht los: An der Erzbergerallee haben die Erschließungsarbeiten für das neue Wohngebiet „Beverpark” begonnen. Dort entstehen 29 Häuser und 22 Eigentumswohnungen. Foto: Harald Krömer

Aachen. Mitten in der sprießenden Natur haben an der Erzbergerallee, auf dem Gelände der früheren Schule, die Erschließungsarbeiten für ein neues Wohngebiet begonnen.

Zwischen Frankenberger Viertel und Beverbachtal sollen 29 Einfamilienhäuser und 22 Eigentumswohnungen entstehen, „anspruchsvolle moderne Architektur” erwartet die Käufer nach Mitteilung der zuständigen Bausch GmbH/Beverpark GmbH im „Beverpark”. Damit kommt die wechselvolle Geschichte des Grundstücks gleich neben der viel befahrenen Bahnlinie Aachen-Köln doch noch zum schon vor Jahren geplanten Abschluss.

Seinerzeit hatte die GeWoGe das 7000 Quadratmeter große Gelände von der Stadt Aachen erworben mit der klaren Auflage, dort neuen Wohnraum zu halbwegs erschwinglichen Preisen zu schaffen. Das weitgehend in städtischem Besitz befindliche Unternehmen strich jedoch die Segel, weil es Probleme mit der Akquisition gab.

Insbesondere die Vorgabe, zuerst den Teil an der Bahn zu realisieren, erwies sich für die GeWoGe als Hemmschuh, obwohl von Anfang an betont worden war, lärmschutztechnisch sei die Nähe des „Nordriegels” zu den Gleisen zu bewältigen.

Die GeWoGe verkaufte weiter, und jetzt baut (ab Mai) die Firma Bausch, der es gelungen ist, für alle Objekte - bis auf wenige Ausnahmen - Interessenten zu finden. Denn der Standort ist durchaus attraktiv: Man lebt quasi im Grünen und ist dennoch nur wenige Gehminuten vom Neumarkt und dem Frankenberger Viertel entfernt - und auch für den Besuch des benachbarten Tierparks lohnt es sich nicht, das Auto zu besteigen. Gedacht ist das neue Quartier für „Menschen aller Altersklassen”.

Im Beverpark, der im Frühling/Sommer nächsten Jahres fertig sein soll, entstehen Häuser und Wohnungen mit Flächen zwischen 69 und 160 Quadratmetern. Alle Häuser erhalten ein Pultdach, das zum Teil in Terrassenform ausgeführt wird. Neben Stellplätzen im Freien wird es eine große unterirdische Tiefgarage mit 50 Plätzen geben, so dass der Innenbereich der neuen Anlage fast autofrei bleibt.

Projektleiter Walter Dichant betont, dass man sich an die alten Auflagen der Stadt halten werde, nicht zuletzt was die zeitliche Abfolge des Projekts betreffe: Der Nordriegel komme zuerst. Auch in puncto Lärmschutz werde alles getan, um auf der Höhe der Zeit zu sein. Eine ausgeklügelte Wohnraumbelüftung sorge zudem dafür, dass man die Fenster nicht mehr öffnen oder kippen müsse, um an Frischluft zu kommen - nicht weit vom Bahndamm eine hilfreiche Idee.
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