Aachen - Am Stadtrand parken und mit dem Bus zum Weihnachtseinkauf

Am Stadtrand parken und mit dem Bus zum Weihnachtseinkauf

Von: Georg Dünnwald
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Sie setzen auf das P+R-Angebot: von links Herbert Sliwinski (Apag), Manfred Piana (MAC), Suhal Roob und Wolfgang Sanders (Stadt ), Sander Lutterbach (Aseag) und Rainer Knubben (Polizei). Foto: Heike Lachmann

Aachen. „Zurzeit werden keine neuen Baustellen mehr eingerichtet“, das verspricht zumindest Wolfgang Sanders, Abteilungsleiter Straßenverkehr bei der Stadt. Denn seit Freitag weihnachtet es in Aachen sehr. Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet und wird aller Voraussicht wieder jede Menge Touristen nach Aachen locken.

Und da wäre es doch unverantwortlich, den Busverkehr und auch den Individualverkehr – an den Samstagen parken aller Erfahrung nach mindestens 300 Großkutschen auf dem Bendplatz – durch diverse Geländer, Baugruben und Baken zu stören. „Bis wir weitermachen, wird es Januar, vielleicht auch Februar werden“, weiß Sanders. Immerhin habe man für Eile gesorgt. Die Mostardstraße sei für Autos wieder passierbar, der Markt dadurch beruhigt.

Und auch die Ursulinerstraße werde in der Vorweihnachtszeit befahrbar sein. „Das entzerrt.“ An den umsatzträchtigen Samstagen würden auch die Verkehrskadetten eingesetzt, um den Verkehr zu regeln. „Notfalls müssen wir die Stadt auch mal für einige Zeit dicht machen, denn wir wollen keinesfalls, dass der Verkehr zum Erliegen kommt“, sagt Sanders. Nur der Büchel sei noch gesperrt, außer für Rettungstransporte und die Feuerwehr.

Auch die Aseag scheint gut gerüstet. Sander Lutterbach von der Verkehrslenkung berichtet, dass die Rote Flotte durch Verstärkerfahrten mehr Fahrgäste aufnehmen kann. „Dort, wo normale Busse fahren, fahren nun Gelenkbusse. auch die Long Wajongs setzten wir mehr ein. Dazu kommen die Verstärkerbusse, die auf den Hauptlinien zwei, drei Minuten früher losfahren, bevor die planmäßig fahrenden Wagen eingesetzt werden.“ Er appelliert, wie auch der Prokurist des Parkhausbetreibers Apag, Herbert Sliwinski, das P+R-Angebot von Stadt, Aseag und Apag anzunehmen.

„Wir haben zwei P+R-Plätze eingerichtet, einen am Sportzentrum Soers, einen am Westfriedhof“, erklärt Sliwinski. Suhal Roob von der städtischen Abteilung Verkehrslenkung erklärt das Wie: „Für fünf Euro kann im Apag-Parkhaus Tivoli und am Westfriedhof parken und dann mit bis zu fünf Personen mit dem Bus in die Stadt und wieder zurück fahren.“

Alle Verkehrsleitungspläne sind selbstverständlich mit der Polizei und dem Märkte- und Aktionskreis City (MAC), dem Betreiber der Aachener Weihnachtsmärkte abgesprochen. „Wir werden nicht allzu stark in den Verkehr eingreifen, wir werden allerdings dafür sorgen, dass keiner behindert wird, damit die Autos rollen können“, kommentiert Rainer Knubben aus der Direktion Verkehr der Aachener Polizei.

Und Manfred Piana, Geschäftsführer des MAC, lobt schon jetzt das Konzept und verspricht sich hohe Umsätze. „Der Einzelhandel macht zur Weihnachtszeit schließlich in den Bereichen Bekleidung, Schmuck und Uhren und Bücher ein Fünftel seiner Umsätze.“

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