Aachen - Am Anfang war das Lourdesheim ein Heim für kranke Nonnen

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Am Anfang war das Lourdesheim ein Heim für kranke Nonnen

Von: dd
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Auftakt zu den 100-Jahr-Feierlichkeiten im Lourdesheim mit prominenten Gästen: Oberbürgermeister Marcel Philipp,Generaloberin Maria Finken, Harold van Donzel, Hausleiter Seniorenzentren Lourdesheim, Bischof Heinrich Mussinghoff, Klaus Herzberg, Geschäftsführer der Franziska Schervier Altenhilfe, und Georg Rüters, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Bischof Heinrich Mussinghoff zelebrierte am Sonntagmorgen gemeinsam mit dem Burtscheider Pfarrer Thomas Faltyn eine Festmesse, die per TV in alle Zimmer und Wohnbereiche des Lourdesheims übertragen wurde. Denn das Heim am I. Rote-Haag-Weg blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück.

Nach Grußworten von Klaus Herzberg, Geschäftsführer der Franziska-Schervier-Altenhilfe, der Generaloberin der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus, Schwester Katharina Finken, und Oberbürgermeister Marcel Philipp hielt Prof. Wolfgang Matthias Heffels von der Katholischen Hochschule Köln den Festvortrag. Musikalisch begleitet wurde der Festakt vom Aachener Komponisten Walter Brouwers mit seinem Ensemble.

Im Jahr 1913 wurde das Lourdesheim von den Armen-Schwestern vom Heiligen Franziskus (Schervierschwestern) in schöner Umgebung in Aachen als Erholungsheim für die kranken Mitschwestern errichtet. Dort sollten meist lungenkranke Nonnen, die sich ihre Krankheit in den Aachener Armenvierteln zugezogen hatten, wieder genesen.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die zwischen 1913 und 1921 erworbenen Gebäude bei Bombenangriffen schwer beschädigt, aber noch während der amerikanischen Besatzung begann der Wiederaufbau. Alte pflegebedürftige Menschen wurden aufgenommen, heute präsentiert sich das Lourdesheim als Seniorenheim mit angeschlossenem Betreuten Wohnbereich.

Großes Begleitprogramm

Ein buntes Begleitprogramm wird bis Anfang Juli allen interessierten Aachenern vom Lourdesheim angeboten. So tritt am Mittwoch, 1. Mai, 16 Uhr, die Alt-Aachener Bühne mit einem Jubiläumsspecial auf. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 12. Mai, 16 Uhr, ist „Musik über Grenzen“ zu hören. Bei freiem Eintritt gibt das „Ensemble Chateau Libermé“ ein Kammerkonzert.

Til Schüler stellt bei einem Talkabend am Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr, Menschen aus dem Lourdesheim vor.

Eine literarische Annäherung an die Stadt Aachen trauen sich Arnold Herff, Herbert Oprei und Maria Wallisfurth am Sonntag, 26. Mai, 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Ich bin das noch“, behauptet am Freitag, 31. Mai, ab 19 Uhr, Petra Afonin bei einem Theater- und Chansonabend. Der Eintritt kostet 8 Euro.

Der sozialkulturelle Dienst bringt am Montag, 3. Juni, ab 16 Uhr, bei freiem Eintritt „Evergreens aus 100 Jahren“.

Auch keinen Eintritt bezahlen die Gäste am Sonntag, 16. Juni, um 16 Uhr, bei „Swingin‘ in the Garden“. Das Jazzkonzert von Printentown-Unlimited findet auf der Terrasse des Lourdesheims statt.

Zuguterletzt wird am Samstag, 6. Juli, 11 Uhr, ein Sommerfest mit Gottesdienst, Livemusik, Tombola, Imbiss für die Hausbewohner, Mitarbeiter und Gäste auf der Festwiese im Park bei freiem Eintritt geboten.

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