Aachen - Als Euregio-Profil-Schule ins neue Schuljahr starten

Als Euregio-Profil-Schule ins neue Schuljahr starten

Von: Lee Beck
Letzte Aktualisierung:
6106835.jpg
Auch mit der „Projektwoche ohne Grenzen“ hat sich die Gerlachschule das Zertifikat als Euregio-Profil-Schule verdient. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die Gerlachschule im Aachener Jakobsviertel wird als frischgebackene Euregio-Profil-Schule ins neue Schuljahr starten. Das entsprechende Zertifikat hat sie sich unter anderem mit einer „Projektwoche ohne Grenzen“ verdient.

Dabei haben ihnen die Projekte und Ausflüge rund um und in der Euregio so sehr gefallen, dass sie Schwierigkeiten hatten, das Beste herauszupicken: „Es war einfach alles toll, ich kann nicht sagen, was am schönsten war“, sagt etwa Giulia. Sie hatte mit der Gruppe „Kunst in der Euregio“ Aachener Sehenswürdigkeiten besucht und anschließend einen Koffer über die Kaiserstadt künstlerisch gestaltet. Bilder von Kaiser Karl, dem CHIO oder andere Wahrzeichen hatte Giulia in den Koffer gepackt.

„Wir wollen die Euregio ins Blickfeld der Kinder rücken und die Themen wie Sprache und Kultur in Gruppen kindgemäß aufbereiten“, erklärt Schulleiterin Petra von Jakubowski das Ziel auch für das neue Schuljahr. In gemischten Altersgruppen fuhren die Kinder unter anderem ins Hohe Venn, ins Schokoladenmuseum nach Eupen oder ins Dreiländereck. Insgesamt steuerten die Grundschüler mehr als zehn verschiedene Orte in der Euregio an.

Die Themen waren unter anderem Essen, Natur, Sprachen und Industrie. „Es war eine ganz tolle Woche und die Euregio ist so zum greifbaren Erlebnis geworden“, sagte die Schulleiterin während einer Aufführung der Gruppe „Sprachen im Dreiländereck“. Die Kinder sangen Lieder und trugen kleine Sprachbeiträge vor. In einem anderen Raum stellte der Drittklässler Marvin sein selbst erstelltes Monopoly zum Thema Karl der Große vor. „Es geht um Kaiser Karls Reich“, sagt er.

„Durch die Fördergelder des Interreg beziehungsweise Lingua­cluster Projekts sind diese Ausflüge möglich gemacht worden“, fügt von Jakubowski hinzu.

Die Projektwoche wurde begleitet von dem Sachbuch Vis-à-vis der deutschen Koordinatoren Florian Niehaus und Mirtò Valsamidou des Projekts Linguacluster. „Das Ziel ist es die Sprachkultur in der Grenzregion zu fördern sowie die Horizonterweiterung und Mobilität zu erhöhen“, sagt Mirtò Valsamidou.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert