Aachen - Alles für die Kleinen gibt es im „Kinderland“ am Freunder Weg

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Alles für die Kleinen gibt es im „Kinderland“ am Freunder Weg

Von: Nina Krüsmann
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Neue Abteilung: Das Sozialkaufhaus der Wabe am Freunder Weg hat das „Kinderland“ eröffnet. Foto: Harald Krömer

Aachen. Da bleibt kein Kinderwunsch offen: Regalbretter voller Teddybären, Kisten mit Puzzles und Spielen, kleine Puppenhäuser und sogar einen richtigen Kaufladen mit klingelnder Kasse gibt es in der „Spielkiste“. Das Sozialkaufhaus der Wabe am Freunder Weg 61 hat das „Kinderland“ eröffnet.

In dieser neuen Abteilung gibt es für die Jüngsten Kleidung, Spielzeug und Bücher. Vier Monate hat die Umsetzung gedauert, und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Wände sind liebevoll mit einem Regenbogen bemalt und die Spielecke ist mit weichen Gummimatten ausgestattet. Schnell stürmten die Eltern und ihre Kinder die Regale und Kisten, stöberten hier und fanden da etwas Schönes. Ein Teil kostet rund einen Euro. Bei Keksen und Kakao wurde natürlich auch ein wenig gefeiert.

Seit 2009 hat sich das Sozialkaufhaus an diesem Standort etabliert. „Wir befinden uns in einem Wohnbereich, in dem es Hilfsbedürftige gibt, und außerdem sind wir durch den ÖPNV von allen gut erreichbar“, sagt Geschäftsführer Alois Poquett. Durch kreative Ideen und tatkräftige Hilfe ist in den vergangenen Jahren ein hell und freundlich eingerichtetes Kaufhaus entstanden. Das Jobcenter und die Städteregion Aachen fördern das Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose, das von Siggi Lövenich, Gabriele Bihlo-Gottwald und Ferdinand Möllenbruck geleitet wird. „Täglich kommen an die 100 Besucher, die Möbel, Kleidung, Bücher und Haushaltswaren suchen“, erklärt Poquett.

Mit großer Liebe zum Detail haben die rund 50 Mitarbeiter die ehemals schmucklose Halle in ein Kinderparadies verwandelt. Auf 35 Quadratmetern gibt es nun auch alles, was Mädchen und Jungen sich wünschen. Sogar ein Schaukelpferd und ein Puppenwagen warten auf neue glückliche Besitzer. In einer Spielecke können die Kinder sich austoben, während die Eltern in Ruhe ihre Einkäufe machen.

„Viele nutzen die Gelegenheit und trinken eine Tasse Kaffee bei uns, frühstücken, tauschen sich miteinander aus. Auch ein kleines Mittagessen bieten wir an“, erzählt Poquett. So würden viele Kunden einen halben Tag bei der Wabe verbringen. Da schließt das neue Kinderland perfekt die bestehende Lücke und ergänzt die breite Auswahl.

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