Aachen - Alfred Nachtsheim ist neuer Präsident der Alemannia

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Alfred Nachtsheim ist neuer Präsident der Alemannia

Von: Holger Richter und Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:
Dr. Alfred Nachtsheim
Das nennt man wohl „überwältigende Mehrheit”: Mit 425 Ja- und 31 Nein-Stimmen (bei neun Enthaltungen) ist Dr. Alfred Nachtsheim am Abend zum neuen Präsidenten von Alemannia Aachen gewählt worden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der Appell von Klaus Dieter Wolf wurde erhört. Die Vorstandswahlen mögen bitte in Ruhe abgewickelt werden, bat der Versammlungsleiter die anwesenden 465 Alemannia-Mitglieder in der Albert-Vahle-Halle. Sein Wunsch wurde wahr: Und so wählten die Alemannen am Abend auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung Alfred Nachtsheim zum neuen Präsidenten des Traditionsvereins.

Ganz ohne Gegenstimmen - gegen Nachtsheim votierten 31 Mitglieder bei 425 Ja-Stimmen und neun Enthaltungen - und Kritik verlief diese Versammlung freilich auch nicht. Aber an die heftigen Diskussionen, an der bei der letzten Versammlung im Juni das Vorstandsteam um Kandidat Günter Reinartz scheiterte, erinnerte am Dienstag nichts mehr.

Demnach fanden auch die übrigen Vorstandsmitglieder eine Mehrheit. Nachtsheim wird also künftig unterstützt durch Vizepräsident Klaus Dieter Wolf (427 Ja, 23 Nein, 15 Enthaltungen) Schatzmeister Karl-Theo Strepp (379/67/19) sowie die Beisitzer Michael Leers (416/30/19) und Christoph Terbrack (400/42/23).

Anders noch als Reinartz legte Alfred Nachtsheim den Mitgliedern ein Konzept vor. Von den sieben genannten Punkten erhielt der Hals-Nasen-Ohrenarzt besonders für sein Versprechen Applaus, sich gemeinsam mit der Alemannia-GmbH für familienfreundlichere Anstoßzeiten in der Zweiten Liga einsetzen zu wollen.

An den zurückgetretenen Alemannia-Präsidenten Horst Heinrichs erinnerte schließlich Klaus Dieter Wolf. Er erklärte, dass der Vorstand die Staatsanwaltschaft gebeten habe, die Ermittlungen wegen Untreue einzustellen. Dem habe die Staatsanwaltschaft entsprochen.

„Der Schaden ist beglichen, die Sache ist erledigt”, sagte Wolf. Man solle sich nun nur noch an die Erfolge Heinrichs erinnern und nach vorne schauen. Und das taten die Mitglieder dann auch, eine Gegenrede fand nicht mehr statt.
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