Alemannias Frauen wollen den Titel verteidigen

Von: André Schaefer
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Gelingt die Titelverteidigung? Bei der Auflage 2014 bezwang die Alemannia im Finale Jüngersdorf-Stütgerloch mit 4:0. Foto: agsb

Aachen. Jedes Jahr aufs Neue ist es in den Wintermonaten wieder soweit, die Zeit, in der all die alten Fußball-Floskeln herausgekramt werden. „In der Halle ist alles möglich“, ist eine solche, die insbesondere gerne von den Außenseitern im Vorfeld eines Turniers in den Mund genommen wird. Natürlich war das jetzt auch bei der Auslosung zum Hallencup der Frauen wieder einmal so.

Und dennoch: Die Frage nach der Rollenverteilung stellt sich gar nicht erst, sie ist überflüssig. Und das wissen nicht zuletzt die Verantwortlichen der 14 Frauenmannschaften, die ab dem 28. Dezember allesamt in lediglich eine Rolle schlüpfen werden, in die Rolle des Alemannia-Herausforderers. Die Zweitliga-Fußballerinnen vom Tivoli sind der klare Favorit auf den Titel des Sparkassen-Hallencups.

Mit Resonanz zufrieden

Überrascht ist Alemannias Trainer Steve Briese über diese Neuigkeit nicht. „Wenn du in der Zweiten Liga spielst, kannst du dich gegen diese Favoritenrolle nicht wehren. Und das versuchen wir auch gar nicht erst“, sagt Alemannias Coach. Sieben Bezirksligisten und drei Landesligisten werden am 28. Dezember ab 13 Uhr in der Don Bosco-Halle in Heinsberg-Ober-bruch in jeweils zwei Vorrundengruppen die vier Teams untereinander ausspielen, die am 31. Januar in der Sporthalle der Gesamtschule Aachen-Brand in der Endrunde beweisen können, dass sie auch mit höherklassigen Mannschaften mithalten können. Neben der Alemannia sind ebenso die beiden Mittelrheinligisten aus Uevekoven und Kornelimünster sowie der derzeitige Landesliga-Tabellenführer Kohlscheider BC gesetzt. „Ich glaube, die Besucher dürfen sich auch beim Frauen-Turnier auf spannende Spiele freuen. Mit der Resonanz seitens der Zuschauer waren wir in den vergangenen Jahren bei den Spielen der Fußballerinnen durchaus zufrieden“, sagt Hallencup-Organisator Tilo Busch.

Der Titelverteidiger, das hat Trainer Steve Briese jedenfalls angekündigt, wird mit der Top-Mannschaft auflaufen. „Selbst wenn wir das Team mit Spielerinnen der zweiten Mannschaft aufstocken, sind wir immer noch der Favorit“, weiß Briese.

Dabei dürfte es für die Schwarz-Gelben eines mit Sicherheit nicht werden: ein Selbstläufer. Dafür ist der Ehrgeiz der vermeintlichen Underdogs zu groß, den großen Goliath zum Stolpern zu bringen. „Vor ein paar Jahren haben wir die Alemannia geschlagen. Unmöglich ist das nicht“, behauptet Herbert Hahn, Frauen-Obmann des SV Eilendorf. Die Jagd kann also beginnen, die Jagd auf den Titelverteidiger.

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