Aachen - Alemannia: Noch kein weißer Rauch am Samstag

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Alemannia: Noch kein weißer Rauch am Samstag

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Auf eine Feststellung legte Oberbürgermeister Marcel Philipp nach der Besprechung zur prekären Finanzsituation der Alemannia am Samstag Wert: „Es ist kein weißer Rauch aufgestiegen”, ließ der OB am Abend über Stadtpressesprecher Hans Poth ausrichten.

Zuvor hatte OB Philipp gemeinsam mit den Vorsitzenden der fünf Stadtratsfraktionen, Kämmerin Annekathrin Grehling sowie zahlreichen Vertretern der Alemannia - darunter unter anderen der Aufsichtsratsvorsitzende und Ex-OB Jürgen Linden, Vereinspräsident Alfred Nachtsheim und Mitglieder des Verwaltungsrates - rund dreieinhalb Stunden zusammengesessen und die Finanzsituation der Alemannia beraten.

Dabei seien einige offene Fragen geklärt worden, „aber ein paar sind auch noch offen geblieben”, wie der Stadtpressesprecher am Samstag berichtete, ohne weiter ins Detail zu gehen, welche das denn sind. Die offenen Fragen sollen nun „möglichst schnell, vielleicht noch am Wochenende”, so Poth, geklärt werden.

Die fünf Fraktionsvorsitzenden - Harald Baal für die CDU, Heiner Höfken (SPD), Michael Rau (Grüne), Wilhelm Helg (FDP) und Andreas Müller (Linke) - haben jedenfalls eine Vorlage mit nach Hause genommen, die nach Aussage von Hans Poth den Stand der Dinge bei der Alemannia GmbH darstellt und als Grundlage für die Diskussion und Entscheidungsfindung innerhalb der Fraktionen dienen soll.

Wie berichtet hat der Aachener Fußball-Zweitligist bedingt durch den Stadionneubau derzeit Liquiditätsprobleme, die durch eine zweigeteilte Bürgschaft der Stadt mit einer Gesamthöhe von rund 5,5 Millionen Euro überwunden werden soll. Ob die Stadt diese Bürgschaft gewährt, entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch. Geschieht dies nicht, droht der Alemannia die Insolvenz.

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