Aachen - Alemannia: Neuer Vorstand tritt nur als Team an

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Alemannia: Neuer Vorstand tritt nur als Team an

Von: tofu/wos
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Aachen. Das hat sich nach übereinstimmender Meinung richtig gelohnt. Zum Gespräch mit dem designierten Alemannia-Vorsitzenden Günter Reinartz und den weiteren Vorstandskandidaten Franz-Wilhelm Hilgers, Klaus Dieter Wolf und Michael Leers kamen rund 250 interessierte Fans ins Ibis-Hotel an der Normaluhr.

Wer einen wilden Tanz unzufriedener Fans erwartet hatte, die auf Biegen und Brechen einen der Ihren auf der Mitgliederversammlung des TSV am 29. Juni im Eurogress durchdrücken wollen, sah sich getäuscht. Achim Foki, Sprecher der Fan-IG und Versammlungsleiter, hatte nicht viel Mühe, eine sachliche und informative Diskussion in Gang zu bringen. Sie dauerte letztlich mehr als zwei Stunden.

Am Ende war der Präsidentschaftskandidat Reinartz sogar richtig begeistert: „Ich gehe mit einem guten Gefühl nach Hause und habe einige neue Problemstellungen erkannt.” Trotz zum Teil kritischer Fragen - auch in Sachen des nicht mehr kandidierenden Alemannia-Präsidenten Horst Heinrichs - gab es sachliche Diskussionen. So machte der designierte Vorstand, es fehlte nur Theo Strepp, klar, dass man nur als Team kandidieren werde und deshalb nicht Vorschläge aus dem Fanbereich berücksichtigen könne.

Reinhartz machte klar, dass man sich zurückziehen werde, falls die Mitglieder auf der Versammlung den gemachten Vorschlag bei einzelnen Personen nicht mittragen können oder wollen. „Ich betone, dass ich da ein völlig demokratisches Verständnis habe”, meinte Reinartz. Man verstehe sich als Mannschaft, die sich bereits auf ein Konzept verständigt habe und wolle auch so gewählt werden. Wenn das nicht gehe, trete man eben nicht an.

Im zweiten Teil ging es um das brisante Thema Finanzierung der Volleyballerinnen. Schatzmeister Hilgers machte klar, dass man „jeden verfügbaren Euro” in den Volleyball investiert habe. In den letzten beiden Kalenderjahren seien das knapp 350.000 Euro gewesen. Mehr Gelder seien nicht drin, vor allem, da bei der momentan verheerenden Wirtschaftslage die Portemonnaies der möglichen Sponsoren dicht geschlossen seien. Man dürfe weiter keinesfalls in den Fehler verfallen, das Sponsoring für den Profifußball gegen die anderen Abteilungen auszuspielen, „das ist das falsche Signal, warnte der Schatzmeister.

Theo Strepp wird sich am Montag, 15. Juni, abends im Fanhaus den Fragen stellen.
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