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Alemannia-Fans kommen auf den Bus

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Echte Fans statt Spielerporträts: Auf den neuen Alemannia-Bussen werden Anhänger verewigt, die per Fotoshooting ausgewählt werden. Dafür müssen die Konterfeis der Tivolikicker weichen. Foto: Harald Krömer

Aachen. Jeder Aachener kennt sie: die knalligen, schwarzgelben Alemannia-Busse. Seit zehn Jahren bahnen sie sich ihre Wege durch die Stadt. Sprüche wie „Unser Lehmann macht auch Tore” oder „Mit Klitze an die Spitze” zieren ihre Flanken, ergänzt durch ein überdimensionales Konterfei des jeweiligen Spielers.

Doch schon bald sollen die Kicker weichen, zugunsten ihrer Fans. Denn für die neue Saison wollen die drei Initiatoren der Fan-Busse - die Aachener Nachrichten, Alemannia und die Aseag - diejenigen auf die großen Seitenflächen bringen, die den Fußballverein in allen Lebenslagen unterstützen.

„Wir wollen den Austausch mit den Fans möglichst hoch halten”, erklärt Thorsten Pracht, Pressesprecher der Alemannia. „Deshalb sollen nun Leute auf die Busse, die es wirklich gibt und die ein Herz für den Verein haben.”

Nach solchen echten Anhängern suchen Pracht und seine Kollegen jetzt, und zwar in Form eines Fan-Castings. Jeder, der die Alemannia anfeuert, kann teilnehmen.

Auf der Internetseite des Vereins gibt es ein Formular, dass ausgefüllt und mit einem Bewerberfoto versehen werden muss. Wer ausgewählt wird, darf an einem Fotoshooting teilnehmen. Und mit diesen professionellen Bildern werden die Aseag-Busse dann beklebt.

„Die Fans müssen dafür keine Modelmaße haben”, sagt Pracht. „Sie sollen vor allem etwas Authentisches transportieren, vielleicht auch etwas nicht Perfektes. Das passt zur Alemannia.”

Insgesamt sechs 25 Meter lange Gelenkbusse gehen dann ab August im Linienverkehr an den Start. Auf ihnen soll jeweils eine bestimmte Zielgruppe abgebildet sein.

„Wir suchen unter anderem Kinder, Frauen, Ältere, Öcher Originale und die größten Fans”, erklärt Birgit Brand, Marketingleiterin der Aseag.

Pracht und seinem Team sind also alle Bewerber herzlich willkommen. „Nur eines muss ihnen klar sein: Ihre Fotos werden über einen längeren Zeitraum für jeden sichtbar durch die Stadt fahren.”

Wer diese neue Öffentlichkeit nicht scheut und wer sein Herz an die Alemannia verschenkt hat, sollte nun zum Stift greifen, das Formular ausfüllen und sich für den Heimatverein ablichten lassen.
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