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Alemannia-Fans halten an Heinrichs fest

Von: pa
Letzte Aktualisierung:
Alemannia Aachen / Prof. Horst Heinrichs
Professor Horst Heinrichs. Foto: Archiv

Aachen. „Horst Heinrichs soll Alemannias Präsident bleiben”, findet die Interessengemeinschaft (IG) der Fans unverändert. Das Votum wurde bereits im Oktober 2008 beschlossen.

Inzwischen hat der Verwaltungsrat entschieden, dass sie Heinrichs Ende Juni nicht mehr für das Ehrenamt vorschlagen wollen.

Die IG bleibt bei ihrem Vorschlag, erklärte ihr Sprecher Dirk Heinhuis am Mittwoch. Er möchte möglichst schnell und umfassend vom Verwaltungsrat über die Gründe der Ablehnung informiert werden. „Wir sind entschlossen und handlungsfähig und werden mit öffentlichen Aktionen und auch satzungsgemäßen Möglichkeiten die Mitglieder aktiv und zeitnah zur Unterstützung der Rücknahme der Nichtnominierung von Horst Heinrichs auffordern”, kündigt er an.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Hubert Herwartz, trifft sich schon am Freitag mit den Fans. Er muss den Spagat hinkriegen: Einerseits gilt das erklärte Ziel, niemanden zu beschädigen, andererseits vertritt er die feste Meinung des Gremiums.

Nicht nur der Verwaltungsrat, sondern auch mindestens zwei der aktuellen Präsidiumsmitglieder haben intern nach Informationen unserer Zeitung, kein Interesse mehr, mit Heinrichs weiterzuarbeiten. Nur noch als Loyalität zum Verein wolle man die Amtszeit stilvoll über die Bühne bringen.

Heinrichs spielte bereits bei der Ausgliederung der Fußballabteilung und beim Stadionprojekt keine Rolle mehr, teilweise wurde sein Verhalten als kontraproduktiv interpretiert. „Seit 2006 hat er sich als außen vor gefühlt und aufgeführt”, sagt ein Mitstreiter.

Herwartz jedenfalls - und mit ihm sein Gremium - bleibt trotz der Initiative der IG bei seiner Ablehnung. Heinrichs hat sich öffentlich noch nicht über seine Pläne erklärt. Die Gründe für den Widerstand könnte auch er der IG mitteilen. Sie sind ihm am Wochenende in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt worden.
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