Aachen - Alemannia erwartet mehr als 26.000 Fans

Alemannia erwartet mehr als 26.000 Fans

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Fans am Tivoli: Knackt Alemannia gegen Düsseldorf Platz zwei bei den Zuschauern? Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wenn die Alemannia am Montagabend Fortuna Düsseldorf auf dem Tivoli empfängt (Anpfiff 20.15 Uhr), dann wackelt der zweite Platz. Allerdings nicht der in der Zweitligatabelle.

Vielmehr könnte mit dem ersten Derby der beiden Klubs seit 1994 der zweite Platz in der Zuschauertabelle erreicht werden.

Nach dem mit 32.900 Zuschauern ausverkauften Eröffnungsspiel des neuen Tivoli gegen den FC St. Pauli (0:5) wurde die zweithöchste Zuschauerzahl bislang beim Spiel gegen Union Berlin (1:4) am 25. Oktober des vergangenen Jahres gezählt. 26.050 Fußballfreunde haben damals die Stadiontore passiert.

Diese Marke ist nun in Gefahr, denn die Alemannia meldete am Freitag bereits 24.100 verkaufte Eintrittskarten für das Spiel am Montagabend. „Wenn das Wetter stimmt”, berichtet Alemannia-Sprecher Thorsten Pracht aus Erfahrung, „dann verkaufen wir an der Tageskasse rund 2000 Tickets.” Damit wäre also der zweite Platz geknackt.

Und wenn´s klappt, dann helfen auch die Fußballfreunde aus der Landeshauptstadt kräftig dabei mit. „Das Kartenkontingent für die Gästefans ist komplett ausverkauft”, sagt Thorsten Pracht. Somit kommen 3200 Fortuna-Fans definitiv nach Aachen. „Hinzu kommen die, die sich übers Internet Karten für andere Blöcke besorgt haben und natürlich die, die sich noch ein Ticket an der Stadionkasse kaufen.”

Denen empfiehlt Pracht die Blöcke N3 und N4, die direkt neben den Gästeblöcken N1 und N2 liegen. Allerdings weist der Alemannia-Sprecher darauf hin, dass dort keine Fan-Kleidung der Fortuna getragen werden darf, um Provokationen zu vermeiden.

Ohnehin ist sich die Alemannia bewusst, dass es sich bei dem Derby gegen den starken Aufsteiger aus Düsseldorf, der sich noch berechtigte Aufstiegshoffnungen machen darf, um ein brisantes Spiel handelt.

„Daher haben wir unseren Ordnungsdienst personell verstärkt”, berichtet Pracht, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste würden ähnlich verfahren.

Zwar gehe man nicht von einer akuten Gefährdung aus, aber da sich auch einige Aachener Fans beim Hinspiel in Düsseldorf (0:0) ihre gute Kinderstube vergessen hatten und mehrere Sitzreihen demolierten, wolle man für alle Fälle vorbereitet sein.

Die Fans sind gefragt

Beim Spiel am Montag wollen sich die schwarz-gelben Anhänger jedenfalls von einer anderen Seite zeigen. Denn beim Einlaufen der Mannschaften planen die Fans „die größte Choreo, die es bei Alemannia je gegeben”, wie Initiator Marco Uhlein sagt.

3100 Wurfrollen lässt er rund 30 Minuten vor Anpfiff auf der Südtribüne verteilen, die dann beim Einlaufen von dort Richtung Spielfelde fliegen sollen. Nachdem zuletzt unter den Fans die nachlassende Stimmung im Tivoli bemängelt wurde, „sind wir jetzt gefragt, die Stimmung zu steigern”, begründet Uhlein seine Initiative.
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