Aachen - Alemannia: Die Diskussion um die Satzung geht weiter

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Alemannia: Die Diskussion um die Satzung geht weiter

Von: Marcus Erberich
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Satzung von Alemannia Aachen muss moderner werden - zumindest sieht das ein Teil der Mitglieder des Vereins so.

Die zentrale Forderung: Mehr Transparenz bei der Suche und Nominierung von Wahlkandidaten - für alle Gremien des Vereins. Eine paritätische Satzungskommission hat seit dem vergangenen März einen neuen Entwurf ausgearbeitet - jetzt liegt die Entscheidung in den Händen der Mitglieder.

Während einer lebhaften Diskussion im Werner-Fuchs-Haus besprachen Mitglieder der Fan-IG und eingeladene Vertreter des Vereins den Entwurf. Vor allem ging es dabei um den Ablauf zukünftiger Wahlen. Mit dem Wahlausschuss soll ein neues Gremium zur Organisation und Durchführung von Wahlen installiert werden. Es bestünde aus jeweils drei gewählten Vertretern aus der Mitgliedschaft und den Abteilungen sowie je einem Vertreter aus Präsidium, Verwaltungsrat und Ehrenrat - macht insgesamt neun Mitglieder.

Die Wahl in alle Gremien soll nur noch mit der absoluten Mehrheit möglich sein. Kandidaten, die den Vorgaben der Satzung entsprechen, sollen zudem grundsätzlich auf die Wahlliste gesetzt werden. „Dabei ist es durchaus erwünscht, die Wahl zu haben aus mehr als nur der benötigten Anzahl von Bewerbern”, betonte Klaus Offergeld, Sprecher der Mitglieder innerhalb der Satzungskommission.

Wenn bei einem Kandidaten der Verdacht besteht, er könnte dem Wohl des Vereins schaden, soll der Wahlausschuss die Möglichkeit haben, ihn von der Liste zu streichen - allerdings nur dann, wenn sieben der neun Mitglieder dafür stimmen.

Chalupa und Lorenz skeptisch

Der Satzungsentwurf sieht außerdem vor, dass die Mitglieder des Wahlausschusses selbst Kandidaten vorschlagen können. Alle Gremien sollen für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt werden.

Alemannia-Präsident Alfred Nachtsheim sprach sich mit Nachdruck für den neuen Satzungsentwurf aus und bat alle Anwesenden um ihre Zustimmung. Verwaltungsratsvorsitzender Manfred Lorenz und Ältestensratsvorsitzender Leopold Chalupa äußerten dagegen Zweifel.

Neue Satzung - ja oder nein? Das entscheiden die Alemannia-Mitglieder bei der außerordentlichen Versammlung am 19. Dezember.
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