Aachen - Alemannia: „Aachener Weg“ in die Zukunft

Alemannia: „Aachener Weg“ in die Zukunft

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Kandidaten richten sich auf einen langen Abend ein. Denn die Jahreshauptversammlung des TSV Alemannia Aachen, die am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im Eurogress beginnt, wird sicher nicht als die schnellste in die 114-jährige Vereinsgeschichte eingehen. Es steht zu viel auf dem Programm. Und auf dem Spiel.

„Neben den Berichten der Abteilungen, der Totenehrung, der Wahl eines Ehrenmitglieds und Ehrenpräsidenten, steht noch ein Aufnahmeantrag Futsal auf dem Programm, bevor das Präsidium und der Wahlausschuss berichten werden“, zählt Noch-Schatzmeister Oliver Laven auf. Und dann seien die alten Vorstände noch lange nicht entlastet, geschweige denn die neuen Gremien gewählt. Schließlich bergen vor allem diese Punkte nach Insolvenz und Absturz in die Regionalliga einige Brisanz.

Dabei hat die Zukunft des Vereins bereits begonnen. Denn das Restpräsidium – bestehend aus Laven, Christian Terbrack und Stephan Grießer – hat gemeinsam mit dem neuen Kandidatenteam um Heinz Maubach (kandidiert als Präsident), Thomas Deutz (Vizepräsident), Horst Reimig (Schatzmeister), Tim Hammer und Laven selbst (beide Beisitzer) sowie Christian Steinborn und Olaf Heinrich (Aufsichtsrat) bereits einiges geleistet.

„Wir arbeiten bereits seit Dezember, als wenn wir gewählt wären“, sagt Vizepräsidentschaftskandidat Thomas Deutz – und zwar ohne Amt und auf eigenes Risiko. Zum bereits Geleisteten zähle die Verpflichtung der drei neuen Spieler Cedric Wilmes, Marcus Hoffmann und Aimen Demai und damit mittelbar auch der leichte sportliche Aufwind. Man habe acht zusätzliche Logen vermietet, den Umsatz im Februar im Vergleich zu den Vormonaten versechsfacht, man stehe in guten Verhandlungen mit der Stadt in Sachen Stadiennutzung. „Und einen Geschäftsführer haben wir auch schon an der Hand“, sagt Deutz, ohne Namen zu nennen.

„Beratungsresistenz abschaffen“

Das alles will das Team – teils im Präsidiumsbericht, teils in den Kandidatenvorstellungen – den Mitgliedern am Donnerstag vorstellen, inklusive einem Programm, das Deutz „den Aachener Weg“ nennt. Dieser Weg beinhalte die Bildung eines Kompetenzteams Sport, das die Gremien professionell in sportlichen Dingen berät, die Installation eines Wirtschaftsbeirates sowie eines Fanrates, der sich um die Belange und Probleme der Fans kümmern soll. „Damit wollen wir die Beratungsresistenz der Alemannia-Gremien abschaffen“, sagt Deutz.

Und das alles wollen er, Laven und Co. mit dem oben genannten Team in Angriff nehmen. „Weil wir uns aufeinander verlassen können“, begründet Laven, und „weil jeder dieser Kandidaten eine Qualität mitbringt, die wir brauchen“, fügt Deutz hinzu. „Deshalb werde ich am Donnerstag dafür werben, dieses Team komplett zu wählen“, sagt Oliver Laven.

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