Aktionstag: Radsport für die ganze Familie im Angebot

Von: Maximilian Schepp
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Zahlreiche Angebote gab es beim ersten Familienfahrradtag, veranstaltet vom Arbeitskreis Integration durch Sport. Nicht nur Fahrräder waren unterwegs, sondern auch Laufräder und Bobbycars. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der erste Familienradsporttag für Menschen mit und ohne Behinderung ging am Samstag an der Gesamtschule Brand über die Bühne. Schirmherrin war die CDU-Europaabgeordnete Sabine Verheyen. Die Besucher waren eingeladen, Angebote rund um Technik und Sicherheit auszuprobieren.

Unter anderem gab es Aktionen wie eine Vorführung des Radsportclubs Schwalbe Eilendorf, dessen Sportler artistische Kunststücke auf einem speziell dafür vorgesehen Fahrrad vorführten. Beim Rollstuhlhockey durften die Zuschauer sogar gerne mitmachen.

Dirk Branigk, 1. Vorsitzender vom Rollstuhlsportclub (RSC) Aachen, betont, dass Rollstuhlhockey ein Sport für die Integration ist und sowohl für Menschen mit als auch ohne Behinderung geeignet. Der schnelle Sport den Kontakt untereinander. Branigk ist auch außerhalb der Turnhalle an den Rollstuhl gebunden. Sein Sohn Christopher hingegen kann während des Spiels aus dem Rollstuhl aufstehen und den Ball holen, der hinter die Bänke gefallen ist. Er entschied sich für Rollstuhlhockey, weil er unbedingt auch Sport mit seinem Vater treiben wollte. Branigk empfiehlt, den Sport kennenzulernen: „Interessierte sollen einfach mittwochs um 18 Uhr in die Schagenstraße kommen und sich selbst davon überzeugen, dass Rollstuhlhockey ein schneller, Spaß machender Sport ist.“ Die Grundschule Kohlscheid präsentierte Lieder zum Thema Verkehrssicherheit, in denen die Kinder die Bedeutung von Warnwesten und heller Kleidung erklärten.

Und der Extremsportler und Mountainbiker Stephan Büchler gab eine Autogrammstunde. Die Besonderheit: Er selbst gehört zu den besten Mountainbikern Europas, hat aber nur ein Bein. Büchler setzt sich sehr für Menschen mit Amputationen ein und will zeigen, was trotz Prothese möglich ist.

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