Aachen - Ab Donnerstag geht es rund an Aachens Schulen

Ab Donnerstag geht es rund an Aachens Schulen

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Wenn Schüler und Lehrer in die Ferien gehen, dann beginnen an den Schulen die Sanierungsarbeiten.

„In dieser Zeit können wir all die Arbeiten durchführen, die besonders laut, dreckig und unter Umständen gefährlich sind”, sagt Manfred Ferber, technischer Abteilungsleiter beim Gebäudemanagement der Stadt Aachen. Fast acht Millionen Euro werden in den nächsten sechs Wochen in die Schulen investiert, 1,8 Millionen stammen aus dem Konjunkturpaket II, so Ferber.

Im Vordergrund stehen dabei Sanierungen an Fassaden und der Austausch von alten, nur einfach verglasten Fenstern. Angepackt werden laut Gebäudemanagement insgesamt 53 Maßnahmen an 30 Schulen. Allein 750.000 Euro sollen darauf verwendet werden, vor allem in Grundschulen alte Toilettenanlagen zu sanieren. Außerdem werden für insgesamt 160000 Euro in allen Schulen Alarmsysteme installiert, die bei Amokgefahr genutzt werden sollen.

Bereits begonnen haben die Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule in Richterich (400.000 Euro), am Couven-Gymnasium (690.000 Euro) und an der Hauptschule Burtscheid an der Malmedyer Straße (450.000 Euro). Bei allen drei Schulen geht es in erster Linie um Fassadenarbeiten. Die Richtericher Grundschule bekommt außerdem neue Fenster, und am Couven wird das Dach saniert.

An anderen Schulen werden bereits begonnene Arbeiten im Bereich des Offenen Ganztags zu Ende geführt. Und im gebundenen Ganztag bekommt beispielsweise das Geschwister-Scholl-Gymnasium neue Aufenthaltsräume für den Ganztagsbetrieb. Die Kosten dieser Maßnahme liegen bei 50.000 Euro.

Brandschutz

Weitere 540.000 Euro werden in die Sanierung naturwissenschaftlicher Bereiche investiert. Davon profitieren unter anderem das Anne-Frank-Gymnasium und die David-Hansemann-Realschule. Für Brandschutzmaßnahmen an acht weiteren Schulen werden 250.000 Euro ausgegeben.

Laut Ferber sind mit dem Sanierungsprogramm große Anstrengungen aller Beteiligten verbunden. Die Firmen müssten sich darauf einrichten, in den Ferien verstärkt zu arbeiten, und schließlich müssten die Arbeiten nach den Ferien so weit abgeschlossen sein, dass der normale Schulbetrieb nicht gestört werde.

Ferber zeigt sich optimistisch und ist zuversichtlich, dass das gelingen wird. Insgesamt werden in diesem Jahr 18 Millionen Euro für Schulsanierungen ausgegeben. 7,5 Millionen davon stammen aus dem Konjunkturpaket II.
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