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Aachener Tiertafel sucht dringend geeigneten Raum

Von: Georg Dünnwald
Letzte Aktualisierung:
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Astrid Kania (links) und Rosi Jansen wollen finanzschwachen Tierhaltern mit einer Tiertafel unter die Arme greifen. Foto: sme

Aachen. Kleinrentner und Hartz-IV-Bezieher haben große Probleme. Schon die Versorgung mit Lebensmitteln stellt diese Menschen vor hohe Herausforderungen. Viele leben am Monatsende von Toastbrot mit Margarine, so knapp ist das Budget. Wenn aber diese Bürger auch noch ein geliebtes Haustier haben, wird´s ganz eng.

Mit ihrem Einkommen können die Kleinrentner und Hartz-IV-Empfänger schon nicht mehr am kulturellen Leben teilnehmen. Oft sind sie auch gezwungen, das einzige Lebewesen, das mit ihnen Freud und Leid teilt, aus Geldmangel ins Tierheim zu bringen - weil die Kosten für Fiffi und Mohrle zu hoch sind. Das hat Astrid Kania und Rosi Jansen auf die Idee gebracht, eine Tiertafel zu gründen.

Ähnlich der Aachener Tafel, die dafür sorgt, dass Finanzschwache etwas Anständiges zu Essen auf den Tisch bringen können, soll die Aachener Tiertafel denjenigen mit preiswertem Tierfutter, Pflegemitteln und Zubehör unter die Arme greifen, die vor den ständig steigenden Lebenshaltungskosten kapitulieren müssen.

Möglichst stadtnah

Astrid Kania und Rosi Jansen sind schon seit Monaten dabei, die Aachener Tiertafel ehrenamtlich zu organisieren, allerdings fehlt beiden ein Raum als Ausgabestelle (wir berichteten mehrfach). Die Aachener Tafel ist dem Verein „Tiertafel Deutschland” mit Sitz im brandenburgischen Rathenow angeschlossen. Dieser gemeinnützige Verband hat einige Vorschriften für die ihm angeschlossenen Vereine erlassen.

So müsste der Raum einen ebenerdigen Zugang haben und möglichst stadtnah oder in einem Gewerbegebiet mit guten Verkehrsanbindungen gelegen sein. Der Vermieter kann sowohl ein Privatmann sein als auch von kirchlicher oder städtischer Seite kommen. Die Miete selbst würde bei privaten Anbietern mit einer steuerlich absetzbaren Spendenquittung abgegolten.

Jetzt hoffen Astrid Kania und Rosi Jansen inständig, dass sich bald ein Vermieter findet, der den Traum der beiden Frauen Wirklichkeit werden lässt. Von städtischer Seite kann die Aachener Tiertafel keine Unterstützung erwarten, teilte Björn Gürtler vom städtischen Presseamt mit: „Die Stadt verfügt über keine geeigneten Räume.”

Wer helfen will, kann sich unter 0241/76565 an Astrid Kania oder per E-Mail an mailto:roja1@gmx.net (Rosi Jansen) wenden. Die beiden Damen warten gespannt auf Raumangebote.

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