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Aachener Tierpark: Alarmstimmung nach Rohrbruch

Von: Gerald Eimer
Letzte Aktualisierung:
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Die Ursache war ein Wasserrohrbruch an der Linterstraße. Die Massen strömten in den Beverbach. Foto: Ralf Roeger
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Unbekannte Brühe in der Drimborner Stauanlage: Vorsorglich richtete die Feuerwehr am Montag Ölsperren ein, um Schadstoffe abzufangen. Foto: Wolfram Graf-Rudolf
gelbe Brühe
Die gelbe Brühe auf dem Teich im Aachener Tierpark sorgte für mächtig Aufregung.

Aachen. Ein Wasserrohrbruch an der Lintertstraße hat am Montag nicht nur mehrere Anwohner von der Wasserversorgung abgeschnitten sondern auch für mächtig Unruhe im Aachener Tierpark gesorgt. Denn in der Folge ergoss sich eine gelb-braune schmierige Brühe in den Drimborner Stauweiher, deren Herkunft zunächst völlig unklar war.

Da der Tierpark in dieser Hinsicht leidgeprüft ist und in der Vergangenheit bereits mehrfach gefährliche Flüssigkeiten über den Beverbach eingeleitet wurden, rückte die Feuerwehr am Morgen mit großem Aufgebot zum Drimborner Wäldchen aus. Auch Umweltamt, Wasserbehörde und Polizei wurden alarmiert und waren schnell vor Ort, berichtet Tierparkchef Wolfram Graf-Rudolf. Seine Mitarbeiter brachten unterdessen mehrere Tiere in ihren Stallungen in Sicherheit.

Die Feuerwehr brachte Ölsperren in Stellung, Schieber wurden dichtgemacht, die Wasserzufuhr ins Flamingobecken und zum Waschbärengehege wurde unterbrochen. Doch schnell war klar, dass von dem eklig verfärbten Wasser im Teich keine Gefahr für die Tier ausging. „Es sah dramatisch aus, war aber nicht bedrohlich“, sagt Graf-Rudolf, der nun darauf warten muss, dass die lehmigen Einspülungen absinken und der Teich wieder seine übliche Farbe erhält.

Anwohner ohne Wasser

Ursache war ein geborstenes Wasserrohr in der Lintertstraße, wie Stawag-Sprecherin Corinna Bürgerhausen mitteilt. Gegen 5.30 Uhr in der Frühe ist dort eine 15-Zentimeter-Leitung geborsten. Mehrere Häuser an der Lintert­straße und am Tulpenweg lagen infolgedessen trocken. Kurz nach 14 Uhr war die Versorgung laut Stawag wieder hergestellt. Dennoch müssen große Mengen Wasser ausgeströmt sein, die allerlei Ablagerungen mitgerissen und in den Beverbach geschwemmt haben.

Ein weiterer Rohrbruch hat der Stawag bereits wenige Stunden zuvor an der Theaterstraße zu schaffen gemacht. Dort ist laut Bürgerhausen am Sonntag gegen 23 Uhr eine Wasserleitung gebrochen. Das Malheur konnte nach gut drei Stunden behoben werden, so dass auch dort die Wasserversorgung für die Anwohner schnell wieder sichergestellt war.

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