Aachen - Aachener Stadtbetrieb: „Die Lage hat sich normalisiert”

Aachener Stadtbetrieb: „Die Lage hat sich normalisiert”

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Aachen. Der Aachener Stadtbetrieb ist der anhaltenden kalten und schneereichen Witterung gut gewappnet. Dieses Fazit zog Peter Maier, stellvertretender Betriebsleiter.

„In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde es etwas eng, wir haben aber jetzt weitere Kräfte mobilisieren können. Die Lage hat sich normalisiert.” Fast 260 Beschäftigte sind im Winterdienst im Einsatz, knapp 30 Großfahrzeuge und etwa 50 Kleinfahrzeuge sind auf Aachens Straßen unterwegs. Auch die Handstreuung läuft auf Hochtouren.

„Wir möchten die Autofahrer trotz aller Anstrengungen weiter darum bitten, ihr Fahrverhalten der Witterung anzupassen”, so Maier weiter. Es werde auch weiterhin darauf geachtet, die Balance zu halten zwischen der weitgehenden Eisfreiheit der Straßen und der Schonung der Umwelt. „Eine vorbeugende Streuung, die die Umwelt in besonderer Weise belastet, praktizieren wir in Aachen nicht.”

Rund 55 Tonnen Salze sind pro Einsatz nötig, um auf allen Straßen der Kategorie I (verkehrswichtige Straßen) zu streuen. Auch auf den Straßen der Kategorie II wird gestreut. Bis zu drei Einsätze pro Tag werden durch den Aachener Stadtbetrieb derzeit geleistet. Dadurch werden pro Tag rund 150 Tonnen benötigt.

Peter Maier sieht durchaus die Gefahr, dass das Salz knapp werden könnte. „Wir haben mit einem Hersteller in einem Rahmenvertrag eine Lieferfrist von 24 Stunden vereinbart.” Der Markt sei jedoch momentan in arge Bedrängnis geraten, so dass zur Not auf andere Hersteller zurückgegriffen werden müsse. „Andere Kommunen haben ähnliche Probleme, weil größere Abnehmer offenbar bevorzugt werden”, so Maier.

Der Aachener Stadtbetrieb weist darauf hin, dass für Bürgerinnen und Bürger, die selbst für den Winterdienst verantwortlich sind, kein Streusalz verwendet werden darf. Nur abstumpfende Mittel wie Sand und Granulat sind erlaubt.
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