Aachen - Aachener Linke startet in den Wahlkampf

Aachener Linke startet in den Wahlkampf

Von: Alfred Stoffels
Letzte Aktualisierung:
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Das Ziel steht hinter ihnen: Hans-Leo Deumens, Ellen Begolli, Renate Linsen-von Thenen und Andreas Müller (von links) rechnen sich gute Chancen aus, bei der Kommunalwahl am 30. August in den neuen Rat der Stadt Aachen einzuziehen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Drei bis fünf Sitze im neuen Rat hält man für realistisch, eine Koalition mit wem auch immer würde man nicht so gerne eingehen, eine Empfehlung in Sachen OB-Wahl wird es nicht geben - die Aachener Linke drückt sich nicht um klare Ansagen zur Kommunalwahl, die am 30. August über die Bühne geht.

In erster Linie soll aber das Programm dafür sorgen, der Partei Kontur und Profil zu verleihen - gegen die Auswirkungen von Hartz IV und das Vordringen der Neonazis will man streiten, für das Sozialticket und die vierte Gesamtschule. Und Privatisierungen bei der Stadtverwaltung soll es auch nicht geben.

Was die Zusammenarbeit im neuen Rat mit einer womöglich ohne Mehrheit dastehenden rot-grünen Truppe angeht, so kann sie nach Ansicht der Linken nur „punktuell” ausfallen und muss sich daran orientieren, „ob sie den Menschen nutzt”.

Eine richtige Koalition werde nicht angestrebt, die sei auch in Kommunalparlamenten nicht nötig, „denn es gibt ja keine Regierung, die gestützt werden muss”.

Bis dahin dauert es aber noch eine Weile. Vorher ist Wahlkampf, den die Linke ohne großen finanziellen Aufwand bestreiten will/muss, dafür sollen sich die Kandidaten und ihre Mitstreiter umso mehr ins Zeug legen. Geplant sind vor allem Info-Stände, um mit den Aachenern ins Gespräch zu kommen, „einige Überraschungen” soll es auch noch geben.

Andreas Müller, Renate Linsen-von Thenen, Ellen Begolli und Hans-Leo Deumens, die die ersten vier Plätze auf der Liste der Linken besetzen, erklärten bei der Präsentation des Wahlprogramms, jetzt werde nur noch nach vorne geguckt; die jüngsten Turbulenzen wegen chaotischer Versammlungen und eines abhanden gekommenen Fraktionsmitglieds seien passé, man fühle sich „gut aufgestellt”.
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