Aachener Galeristen laden zur gemeinsamen Ausstellung ein

Von: Caroline Niehus
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Einmal im Jahr laden die vier Aachener Galeristen Marcel Schoenen, Ricardo de Bernardi, Andreas Petzold und Georg Klauth (v.l.) zur gemeinsamen Ausstellung in die Aula Carolina. An diesem öffentlichen Ort wollen sie die Kunst einer breiten Masse zugänglich machen. Foto: Slava Belopolski

Aachen. Auch 2014 haben sich die vier Aachener Galeristen Ricardo de Bernardi, Marcel Schoenen, Georg Klauth und Andreas Petzold zusammengetan, um ihre Tradition der Ausstellung „Galerien gemeinsam“ fortzuführen.

In Aachen betreiben sie das Kunst- und Verlagshaus De Bernardi, die Kunsthandlung Schoenen, die Galerie am Dom und die Galerie am Elisengarten. Doch für ein Wochenende verlassen sie ihren gewohnten Arbeitsplatz und stellen einige Stücke in der Aula Carolina in der Pontstraße aus.

Alle Galeristen sind sich einig, dass die ausgestellten Bilder „einen Querschnitt der Galerien darstellen“. Es gebe kein Oberthema, sondern jeder entscheidet für sich selbst, welche er in diesem Jahr präsentieren wolle. Dabei stellt die Aula Carolina einen besonderen Ort da. Marcel Schoenen erklärt, dass man in anderen Räumen – also außerhalb der eigenen Galerie – „ein ständiges Neuerleben der Kunstwerke erfährt“. Außerdem erreiche man an diesem „besonderen Ausstellungsort“ noch mal ein anderes Publikum als in den Galerien. De Bernardi erklärt, dass „es hier doch öffentlich ist, während eine Galerie auf die Menschen viel privater wirkt“. Viele trauen sich nicht hinein, weil sie sich unwissend vorkommen oder denken, sie müssten sofort etwas kaufen.

Doch um dieser Schwellenangst vorzubeugen, zeigen die vier Galeristen, dass Kunst auch anders erlebt werden kann. In der Aula kann man ganz ungezwungen vorbeischauen und sich die Bilder, die mit Preis und Künstler ausgezeichnet sind, ansehen. Das findet auch Andreas Petzold besonders wichtig, „damit die Kunden sich selbstständig von jedem Kunstwerk ein Bild machen können“.

Auch nach elf Jahren ist die Vielfalt noch groß, was Georg Klauth bestätigt: „Wir versuchen durch Abwechslung und neue Werke immer andere Schwerpunkte zu setzen“. Das klappte offensichtlich, denn wie zu den letzten Ausstellungen fanden auch an diesem Wochenende wieder viele Besucher ihren Weg in die Aula Carolina. Darunter waren – sehr zur Freude der Galeristen – auch viele Niederländer sowie Studenten der Aachener Hochschulen.

Die Besucher waren ebenfalls begeistert von der Vielfalt, die ihnen geboten wurde. „Hier gibt es viele verschiedene Kunstrichtungen zu sehen, das ist beeindruckend“, lobte eine Besucherin. Sie war zum ersten Mal dort, würde aber auch gerne noch einmal wiederkommen. Das bestätigt, was die Galeristen von ihrer gemeinsamen Ausstellung behaupten: „Sie ist deutschlandweit einmalig“.

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