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Aachener Engellauf: Trotz Regens herrschte gute Laune

Von: ansc
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Gleich gehts los: Die Teilnehmer des Hauptlaufs machen sich fertig für den großen Run durch den Brander Wald. Mussa Hudrog hatte am Ende die Nase vorne. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Dichtes Gedränge herrschte kurz vor 11 Uhr im Brander Wald. Doch statt auf den Startschuss zum 4. Aachener Engel-Lauf zu warten, standen Hunderte von Teilnehmern Schlange an der Startnummern-Ausgabe. Auf den letzten Drücker waren nämlich die meisten am Sonntagmorgen dort eingetroffen. Mit einer Verzögerung von einer guten halben Stunde starteten rund 800 Teilnehmer, um für den guten Zweck zehn Kilometer zu absolvieren.

Die Aachener Engel fördern bekanntlich durch die Einnahmen des Laufs benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Motiviert bis in die Haarspitzen hatten sich schon Minuten vor dem Startschuss die ersten Sportbegeisterten auf der Kunstrasenanlage des FC Germania Freund versammelt, um sich warm zu machen. Dass es an diesem Sonntagmorgen alles andere als Engelswetter gab, störte kaum jemanden.

Erst recht nicht Mussa Hudrog, der für die Aachener Engel an den Start ging und zu den bekanntesten Gesichtern unter den Teilnehmern gehörte. Zum vierten Mal war er in diesem Jahr mit von der Partie, scheiterte mitunter nur knapp an einem Sieg. Nicht so dieses Jahr: Mit einer beachtlichen Zeit von 32:59 Minuten war Hudrog der erste von 800 Läufern, der die Sportanlage an der Birkenstraße nach dem kleinen Ausflug in den Wald wieder erreichte. „Schön, dass es endlich mal mit dem ersten Platz geklappt hat“, freute sich Hudrog.

Doch seine Freunde war etwas getrübt: „Die haben mich zweimal im Wald in die falsche Richtung laufen lassen. Beide Male musste ich dann wieder umkehren. Das war nicht so toll“, ärgerte sich Hudrog, der nicht das einzige Opfer der irritierten Streckenposten war. Gleich nach dem Zieleinlauf informierten die ersten Läufer Veranstalter Martin Lücker über das Problem. Der Vorsitzende der Aachener Engel sorgte schnell dafür, das Malheur zu beheben.

Beim Bambini-Lauf

Ein teils eisiger Wind, Regen- und Hagelschauer und wegfliegende Pavillons: Es hat schon mal bessere Rahmenbedingungen beim Engel-Lauf gegeben. Doch der guten Stimmung tat das keinen Abbruch: Sowohl die Erwachsenen als auch die Kleinen unter den Läufern, die sich beim „Kidsrun“ und Bambini-Lauf austobten, hatten sichtlich gute Laune.

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