Aachener Dom zum Ausstechen

Von: Jan Mönch
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Werden ab sofort zum Verkauf angeboten: 5000 Ausstechformen mit der Silhouette des Aachener Doms. Ein Teil des Erlöses fließt in die Sanierung des Gotteshauses. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die Sanierung des Kuppelmosaiks im Aachener Dom wird noch bis nächsten Sommer andauern. Wesentlich schneller können Aachener und Aachen-Besucher sich nun ihren eigenen Dom backen.

Und zwar mithilfe einer Ausstechform, die der „aachen tourist service” (ats) ab sofort in Kooperation mit Nobis Printen zum Verkauf anbietet. Das Tolle daran: Ein Teil des Erlöses geht an den Dombauverein.

Die Idee kam ats-Geschäftsführer Werner Schlösser, als er selbst in der Fremde unterwegs war. Denn auch vom Brandenburger Tor, der Frauenkirche in Dresden und sogar dem Kölner Dom gibt es bereits entsprechende Formen.

Um die Konkurrenzprodukte auszustechen, war eine schlichte Übernahme der Idee für Schlössers Begriffe jedoch nicht ausreichend: „Darum haben wir uns gefragt, ob man damit eigentlich auch Printenteig ausstechen kann.”

Nach einigen Versuchen im Hause Nobis stand fest: Man kann. Daher wird jedem Exemplar ein Rezept zur Anfertigung der Öcher Spezialität beiliegen. „Ein Basisrezept, das sich in jedem Haushaltsofen problemlos umsetzen lässt”, verspricht Michael Nobis, Geschäftsführer der gleichnamigen Bäckereikette.

Hergestellt wurde die Form mit der Silhouette des Unesco-Weltkulturerbes von einer Berliner Werkstatt für Menschen mit Behinderung in einer Erstauflage von 5000 Exemplaren.

50 Cent von jedem verkauftem Exemplar werden dem Kuppelmosaik des echten Doms zugutekommen. Werner Schlösser ist vor dem anstehenden Weihnachtsgeschäft überzeugt davon, dass der Artikel starken Absatz finden wird, so dass die ersten 2500 Euro dem Dombauverein zugesichert wurden.

Die Ausstechform ist ab sofort für 5,95 Euro erhältlich in der Touristeninfo am Elisenbrunnen sowie in den Nobis-Printengeschäften am Münsterplatz 3 sowie in der Krämerstraße 6.
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