Aachen - Aachener Automobil Ausstellung: Freude am Blech ist ungebrochen

Aachener Automobil Ausstellung: Freude am Blech ist ungebrochen

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:
PS-starke Modelle erfreuen sic
PS-starke Modelle erfreuen sich trotz steigender Spritpreise großer Beliebtheit. Auf der Messe am Tivoli wurde aber auch über sparsamere Antriebe informiert. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Pferdestärken in Massen gab es am Samstag und Sonntag in der Soers zu sehen. Doch die kamen nicht auf vier Beinen, sondern auf vier Reifen daher. Auf den Plätzen vor dem Tivoli und vor der Eissporthalle fand die „Aachener Automobil Ausstellung” (AAA) statt. 45 Aussteller zeigten, was der Markt für Neuwagen derzeit hergibt.

Und das wollten richtig viele Leute sehen. Schon am Samstag war der Platz vor dem Fußballstadion voll. Zwischen den Fahrzeugen drängten sich die Besucher. Sie warfen einen Blick in den Innenraum, testeten, wie es sich in den schmucken Neuwagen sitzt oder schauten unter die Motorhaube von besonders PS-starken Modellen. Einige staunten über ausgefallene Felgen oder breite Reifen. Umwelt- und kostenbewusste Autofahrer informierten sich über Elektroautos.

Unter den rund 400 ausgestellten Fahrzeugen war für jeden etwas dabei. Von protzig über elegant bis pragmatisch. Vom Spritfresser über Hybridwagen bis zum Elek­troauto. Die Aussteller zeigten Oberklasselimousinen, schnittige Sportwagen, geräumige Geländewagen, Cabriolets oder Mittelklasse- und Kleinwagen für Jedermann.

Den Trend hin zu alternativen Antrieben bestätigte die AAA. Viele Aussteller zeigten Hybridfahrzeuge oder Elek-troautos. Der Energieversorger Stawag schickte einige Interessierte mit Elektroautos auf eine Tour durch die Region. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Elektromobilität gemacht, die wollen wir weitergeben”, sagt Stawag-Sprecherin Corinna Bürgerhausen. Zum Stromablesen oder für den Vertrieb nutzen die Stawag-Mitarbeiter schon heute Elektroautos. Zukünftig will die Stawag fast ausschließlich elektrisch fahren, sagt Hauke Hinrichs, Elektromobilitätsbeauftragter der Stawag.

Nicht elektrisch, dafür aber mit hohem Spaßfaktor konnte man auf einem Quad starten. Schon Kinder konnten in dem aufgebauten Parcours auf kleinen Quads fahren. „Da muss man nicht viel für können. Man muss wissen, wo Gas und Bremse sind, und dann kann es losgehen”, sagt Michaela Krieger vom Aussteller Fun-Verleih. Die großen Quads mit 27 PS werden bis zu 85 Stundenkilometer schnell. „Die kann man mit Autoführerschein fahren”, sagt Krieger.

Völlig ohne Motor kamen dagegen die jüngsten Besucher auf einem Bobby-Car-Parcours aus. Überhaupt war die AAA ein großes Familienfest. Viele Autofans hatten ihre Kinder mitgebracht. Und die konnten dann auch gleich mal auf einem echten Polizeimotorrad sitzen. Und auch wenn die Arme kaum bis zum Lenker reichten, fanden die Kinder den Schalter für das Blaulicht treffsicher.

So war auch AAA-Organisator Pedro Boker am Ende vollauf zufrieden. „Die Stimmung ist phantastisch, die Aussteller haben sich alle etwas Neues einfallen lassen. Das ist ein Fest für die ganze Familie.”
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