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Aachen trauert um Ernst Stirnberg

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Aachen. Wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag ist am Mittwoch Ernst Stirnberg gestorben.

Der gebürtige Sauerländer, der 1949 nach Aachen kam, hat sich in vielfacher Weise um die Stadt verdient gemacht, vor allem als Gründer und Ideengeber der Initiative „Henger Herrjotts Fott”.

Gemeinsam mit seiner Frau Dorothea - die Goldhochzeit war im vergangenen Jahr - hat sich Ernst Stirnberg durch die wiedererstandene Kreuzigungsgruppe an der Ecke Wirichsbongardstraße/Borngasse ein Denkmal gesetzt.

Im Krieg war das alte Kreuz verschütt gegangen, mit einem großen Bürgerfest drumherum wird alljährlich das Wiederaufleben eines Stücks Alt-Aachener Geschichte gefeiert.

Stirnberg, 30 Jahre lang als selbstständiger Taxi-Unternehmer tätig, war auch in der CDU Kaiserplatz aktiv, Mitglied der Bezirksvertretung Mitte und sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss.

Nicht zuletzt als „Fürsprecher der Taxifahrer” erhielt er 1996 das Bundesverdienstkreuz, aber er engagierte sich auch als ehrenamtlicher Richter und Schöffe - das Allgemeinwohl lag ihm immer am Herzen.

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