Aachen - Aachen-Nord zeigt selbstbewusst Flagge

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Aachen-Nord zeigt selbstbewusst Flagge

Von: Wolfgang Reusch
Letzte Aktualisierung:
Kinder und Erwachsene ,  Abord
Kinder und Erwachsene , Abordnungen von Schulen und Kindertagesstätten sowie zahlreiche Gruppen und Vereine ziehen zum Auftakt des Aktionstags fröhlich durchs Viertel. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Während drinnen die große Kunst in aller Stille zum Nachdenken einlud, feierte die kleine Kunst draußen ein fröhliches Fest und lud zum Mitmachen ein.

Im Hof und Garten des Ludwig-Forums hatten sich am Samstag 800 kleine und große Bewohner und Freunde aus Aachen-Nord versammelt, um gemeinsam zu demonstrieren, dass sie für den Aufbruch dieser Stadtteile gemeinsam anpacken wollen.

Unter dem Motto „Wir sind oben” hatte das Stadtteilbüro zur Demo eingeladen, und weit mehr als die 350 angemeldeten Teilnehmer folgten dem Aufruf. Die Nachricht „Es bewegt sich etwas!” im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt” soll das Viertel Aachen-Nord gemeinsam aktiv werden und Attraktivität, Interaktion und Kommunikation verbessern.

Zwei Demonstrationszüge

Hierzu sind alle Bewohner, Gruppen, Vereine, Gewerbetreibenden und Interessierte eingeladen. Die zwei Züge starteten an der Kirche der freikirchlichen Vine­yard-Gemeinde in der Liebigstraße und am Rehmplatz, beides bereits Ort mit seit längerem tätigen Arbeitskreisen. Nach dem Zusammentreffen am Nordbahnhof zogen die Teilnehmer voller Tatendrang in den Hof des Ludwig-Forums.

Angeführt von der Salsagruppe „Bloco Luoco”, mit Trillerpfeifen und Trommeln, ließen die Teilnehmer keinen Zweifel daran, wer heute im Mittelpunkt stand. „Es ist wichtig zu zeigen, dass hier ein Viertel ist, dass sich bemüht, sich weiter zu entwickeln, und es ist wichtig, dass dies öffentlich wahrgenommen wird”, sagte die Leiterin der Salsagruppe, Inge Blume, die sich zudem im Haus Wiesental der Lebenshilfe engagiert: „Die Bewohner leben sonst am Rand des Viertels und sind jetzt vorne mit dabei, drücken sich aus und haben teil, das ist gelebte Inklusion!”

Vielfalt und Teilhabe zeigte sich überall im Programm: von der Aikido-Vorführung über die Capoeira-Gruppe bis zu den zahlreichen Darbietungen der Kitas und Schulen bot sich ein buntes unterhaltsames Programm.
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