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Aachen-Münchener jetzt auch beim Job-Ticket dabei

Von: Heinrich Schauerte
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Mit der Direktion der Aachen-Münchener Versicherung bietet jetzt ein weiterer der großen örtlichen Arbeitgeber seinen Beschäftigten ein Job-Ticket an.

Der Vertrag ist dieser Tage mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) und der Aseag geschlossen worden. Die Beschäftigten haben damit die Möglichkeit, mit deutlichen Preisvorteilen gegenüber einer Monatskarte alle Busse und Bahnen des AVV für ihren Weg zur Arbeit, aber auch in der Freizeit zu nutzen.

„Das Job-Ticket der Aachen-Münchener wird dazu beitragen, die Belastungen der Innenstadt durch den Autoverkehr ein wenig zu verringern”, sagte Helmut Gaul, Personalleiter des Unternehmens.

Mehr als 200 von 600 möglichen Beschäftigten hätten bereits zugegriffen, täglich gingen neue Anträge ein. Auch an den anderen Unternehmensstandorten nähmen knapp die Hälfte der Beschäftigen ähnliche Angebote wahr.

Damit würde man als Arbeitgeber interessanter für die Beschäftigten, auch die lästige Parkplatzsuche entfalle. Gaul: „Viele Kollegen haben gesagt, dass sie das Auto jetzt stehen lassen, auch angesichts der schwankenden Benzinpreise. Das ist gut für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Umwelt.”

Für die Aseag erklärte Hans-Peter Geulen, man habe zurzeit schon etwa 7500 Kunden mit Job-Tickets in Stadt und Kreis Aachen. Die Fahrpreise lägen um mehr als 30 Prozent unter den jeweiligen Tarifstufen.

Das Angebot sei sehr einfach, weil es keinerlei Tarifkenntnisse erfordere. Man wolle sich mit neuen Bussen und verbesserter Technik auf die neuen Fahrgäste einstellen.

Hans-Joachim Sistenich, Geschäftsführer des AVV, zeigte sich ebenfalls erfreut, denn immer mehr Unternehmen stiegen beim Job-Ticket ein. Nicht nur für Pendler, die bisher bereits Bus oder Bahn für den Arbeitsweg nutzen, wird der Weg damit kostengünstiger.

Statt auf Umweltzonen setze Aachen auf sanfte Maßnahmen und ein vernünftiges Miteinander. Gerade in den letzten eineinhalb Jahren gehe geradezu „ein Ruck durch die Stadt”. Normalerweise gelte das Modell nur für Firmen ab 100 Mitarbeitern, aber es könnten sich auch mehrere kleinere Firmen zusammentun.

Und das geht so: Der Arbeitgeber erwirbt das Kontingent für alle Mitarbeiter und gibt es an diese als persönliche Tickets weiter. Der Monatsbetrag für jeden Mitarbeiter wird allein vom Arbeitgeber festgelegt. Auf jeden Fall wird es billiger, je mehr Personen daran teilnehmen.

Das Job-Ticket ist eine persönliche Monatskarte und gilt rund um die Uhr in allen Bussen und Bahnen im AVV. Montags bis freitags ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen wird das Job-Ticket zur Familien- oder Gruppenkarte, denn dann können ein weiterer Erwachsener und drei Kinder unter 15 Jahren kostenlos mitfahren. Und zwar für ein Viertel einer Tankfüllung, wie Gaul eingangs sagte. Er verriet allerdings nicht, was für ein Auto er fährt.
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