Hugo-Junkers-Realschule hat was zu feiern

Von: Joel Teichmann
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Mit einem Schulfest und Schuldezernentin Susanne Schwier (l.) als Gast feiert die Hugo-Junkers-Realschule ihren neuen Schulhof. Foto: Roeger

Aachen. Da war einiges was los auf dem Gelände der Hugo-Junkers-Realschule. Bis zur Straße tönte die Musik, gemischt mit dem lauten Getobe der Schüler und Schülerinnen. Das Schulfest stand auf dem Programm, diesmal aber mit einem ganz speziellen Anlass: Der neue und stark veränderte Schulhof wurde endlich offiziell in Betrieb genommen.

Und der hat sich um 180 Grad gewandelt, könnte man sagen. Aus dem einstigen Parkplatz wurde eine vielfältige Spielfläche. Lediglich einige Bodenmarkierungen erinnern noch an die ehemalige Nutzung. Es ist nicht lang her, dass der Schulhof an der Peliserker­straße noch komplett asphaltiert war, so Schulleiterin Ilse Zimmerman. „Die Leute haben dann hier geparkt.“ Lediglich ein Basketballkorb lud zum Spielen ein.

Es wurde also Zeit für eine Umstrukturierung. Rund 150.000 Euro wurden investiert, damit sich die Jungen und Mädchen nun zwischen Basketballkorb, Fußballkleinfeld, Klettergerüst und zahlreichen Sitzgelegenheiten wie Liegenetzen entscheiden können. Insgesamt lässt sich das Gelände jetzt in verschiedene Zonen einteilen – „manche für Bewegung, andere für Ruhe“, sagte Zimmerman.

Die Umnutzung des Schulhofs wurde im Übrigen nicht willkürlich festgelegt. Stattdessen machten Stadtplaner eine Umfrage, in der Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche äußern konnten, so die Schulleiterin. „Das ist das besonders Schöne daran: Dass Ihr das Sagen hattet“, meinte auch die Aachener Schuldezernentin Susanne Schwier zu den Jugendlichen und Kindern.

Auch fürs Viertel offen

Den ersten Belastungstest hat der Schulhof jedenfalls bestanden. Die Schüler und Schülerinnen hatten bei ihrem Fest sichtlich Spaß – sei es bei den Sportturnieren, beim Dosenwerfen, Torwandschießen oder Schminken. Um 14 Uhr gab es zudem Verstärkung durch den Zirkus Configurani der Viktoriaschule.

Finanziert wurde die Umgestaltung des Schulhofs übrigens zu 80 Prozent aus Fördermitteln des Programms „Soziale Stadt Aachen-Nord“. Den restlichen Betrag steuerte die Stadt zu. Da der Schulhof nach Unterrichtsschluss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, kann das Gelände positiv auf das gesamte Stadtviertel wirken. Für Schwier sei es ohnehin wichtig, „nicht immer alles abzuschließen“.

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