Aachen bekommt den Telenotarzt

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Aachen. In Aachen soll der sogenannte Telenotarzt-Dienst eingeführt werden. Das hat der Rat der Stadt Aachen in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen.

Dieser Entscheidung war ein Forschungsprojekt mit dem Namen „TemRas“ vorangegangen, das die Krankenkassen dazu veranlasst hat, den Telenotarzt-Dienst in den Regelrettungsdienst der Stadt Aachen einzuführen.

Telenotarzt-Dienst bedeutet, dass die Rettungskräfte vor Ort mit Hilfe von Live-Übertragungen von Vitalparametern, Sprache und Bildmaterial von der Einsatzstelle durch einen Notfallmediziner unterstützt werden.

Ohne an der Unfallstelle zu sein, kann sich der Notfallmediziner ein exaktes Bild des Patienten machen und so die Einsatzkräfte vor Ort ärztlich beraten, Hilfe bei der Diagnose geben und therapeutische Maßnahmen vorschlagen bis ein konventioneller Notarzt eintrifft.

Der Arbeitsplatz des Telenotarztes soll zunächst auf der Wache Nord in der Redundanzleitstelle eingerichtet werden. Im weiteren Verlauf der Einführungsphase soll er an der Hauptfeuerwehrwache installiert werden.

Bis zu sieben Millionen Euro

Das gesamte Projekt ist mit Kosten in Höhe von sechs bis sieben Millionen Euro verbunden, die aber von den Krankenkassen abgedeckt werden.

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