Aachen bekommt das Sozialticket

Von: gei
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Ein Bus der Aseag. Foto: Harald Krömer

Aachen. Empfänger von Sozialleistungen werden ab Januar nächsten Jahres auch in Aachen ein sogenanntes Sozialticket erhalten können. Entsprechende Vorbereitungen trifft derzeit der Aachener Verkehrsverbund (AVV) mit Unterstützung der örtlichen Verkehrspolitiker.

Hartz-IV-Empfänger werden den Plänen zufolge somit ein verbilligtes Monatsticket für Busse und Bahnen zum Preis von 29,80 Euro erwerben können. Ausgegeben und verrechnet wird die Monatskarte über die Sozialämter bzw. die Arge in der Städteregion.

Das neue Angebot soll auch ärmeren Menschen Mobilität ermöglichen, wie AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich erläutert. Seine Aufgabe war es, ein für die Kommunen „kostenneutrales” Konzept zu erarbeiten. Dies führt dazu, dass der rabattierte Preis immer noch deutlich über der Pauschale von 15 Euro liegt, die für die Mobilität von Leistungsempfängern veranschlagt ist, wie insbesondere SPD und Linke monieren.

Alle Politiker bekundeten, dass sowohl Nachbesserungen beim Preis als auch bei der Gültigkeit (an Wochentagen erst ab 9 Uhr) wünschenswert seien. CDU, Grüne und FDP halten dies aus Haushaltsgründen derzeit nicht für machbar.
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