Aachen - „Aachen 2025“: Bürgernah in Richtung digitale Zukunft

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„Aachen 2025“: Bürgernah in Richtung digitale Zukunft

Von: Laura Weinberger
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Sie alle möchten die Zukunft in Aachen mitgestalten und den Bürgern die Ängste vor der Digitalisierung nehmen. Daher veranstaltet dieses kompetente Team im Oktober bereits zum zweiten Mal „Aachen 2025“. Foto: Harald Krömer

Aachen. Einig darin, dass Digitalisierung bürgernah sein sollte und die damit verbundenen Ängste dringend weiter abgebaut werden müssten, sind sich alle Protagonisten des Konzepts „Aachen 2025“. Diese beiden Themen stünden in diesem Jahr im Vordergrund. Denn „Aachen 2025“ geht in die zweite Runde, Premiere wurde im September 2016 gefeiert.

Schon damals vor circa eineinhalb Jahren beschäftigten sich zahlreiche Menschen in Aachen mit der Zukunft und ihrer digitalen Entwicklung. Nun soll der Gedanke weitergesponnen werden. Und zwar am 5. und 6. Oktober – diesmal nicht an 40 verschiedenen Schauplätzen, sondern gebündelt auf dem Aachener Katschhof. Die Initiatoren erwarten rund 20.000 Besucher.

Haus zwischen Rathaus und Dom

„Digitalisierung dringt in alle Lebensbereiche ein“, sagt Mitinitiator Günter Bleimann-Gather von der Tema AG. Und nun stelle man sich die Frage, „wie können wir die herannahende Welle der Digitalisierung den Bürgern näher bringen“, so Bleimann-Gather weiter. Im vergangenen Jahr habe man etwa 15000 Menschen erreicht – live und eben auch digital. Das wolle man nun nicht nur toppen, sondern die Bürger auch mehr mit einbeziehen. „Jetzt, zwei Jahre später, hat sich Vieles getan“, so Bleimann-Gather. Aachen sei digitale Modellregion geworden, habe den Digital Hub als Vorzeigeprojekt und feiere nun im Oktober eine große digitale Party mit dem Motto „Zuhause in die Zukunft“. Denn Zuhause, beim Bürger, beginne genau diese.

Dass Aachen in dieser Hinsicht ganz schön was zu bieten hat, sagt auch Lothar Mahnke, Geschäftsführer der Agit: „Aachen ist das neue Berlin und das müssen wir dokumentieren und zeigen.“ Die Veranstaltung sei eine große Chance, um zu zeigen, was möglich sei. Geplant sei ein Zwei-Tage-Event, das ein „Potpourri der Digitalisierung“ aufzeige, wie Bleimann-Gather es formuliert. Die Themen Lernen, Bildung, Kultur, Wohnen, Energie, Kommunikation, Arbeit, Gesundheit, Mobilität und soziale Innovationen sollen bei der Veranstaltung in den Fokus rücken.

In Präsentationen, Exponaten, Diskussionen, Vorführungen und konkreten Anwendungen sollen diese erlebbar werden. „Es wird ein großes Haus auf dem Katschhof geben mit vielen Zimmern“, sagt Bleimann-Gather. Viel mehr könne er über die Dimensionen und genauen Ausmaße dieses Hauses noch nicht sagen. „Aber es wird schön“, sagt Ina-Marie Orawiec, die als Architektin und besonders zukunftsorientierte Partnerin die Gestaltung auf dem Katschhof übernimmt. Auch rings um den Katschhof zwischen Rathaus und Dom solle die Veranstaltung stattfinden. Wie genau, das werde man bis Oktober noch ausarbeiten.

Als Netzwerk in der Region

In jedem Fall sollen so viele Menschen wie möglich durch „Aachen 2025“ angesprochen werden. „Jeder von uns hat mit Digitalisierung zu tun“, sagt Benedikt Moser, Enactus Aachen. Daher diene die Veranstaltung auch als Netzwerk in der Region. „Man kommt mit vielen Unternehmen zusammen und kann sich austauschen.“ Und das in dem Bereich, der einem selbst wichtig ist. Dzenan Dzafic vom Lehrstuhl für Informatik an der RWTH Aachen liegt da beispielsweise die Mobilität besonders am Herzen.

„Wir werden uns die Frage stellen müssen, wie wir bald von A nach B kommen und wie wir diese Zeit nutzen können, weil das Auto von alleine fährt“, so Dzafic. Die Gedanken sind durchaus zukunftsfähig, nun müsse man nur noch im Gespräch mit den Bürgern herausfinden, wie man all diese Ideen umsetzen könne.

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