96 Kunstwerke kommen unter den Hammer

Von: Martina Stöhr
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Bereit zur Versteigerung: Im Treppenhaus warten die Exponate auf ihren Auftritt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Es ging Schlag auf Schlag, als bei der Benefizversteigerung des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK) insgesamt 96 Kunstwerke unter den Hammer kamen. Nur hin und wieder streute Auktionator Prof. Henrik Hanstein vom Kunsthaus Lempertz in Köln die ein oder andere Anekdote ein, um das Publikum bei Laune zu halten. „Ich komme wegen der Printen, nicht dass Sie sich da falsche Vorstellungen machen”, scherzte er gleich zu Beginn.

In Wirklichkeit war er gekommen, um den Neuen Aachener Kunstverein zu unterstützen, der sich zum Teil aus dem Erlös der Versteigerung finanziert.

Mit dem Ergebnis zeigte sich Interims-Direktorin Stephanie Seidel zufrieden. „Es ist ja nie vorhersehbar, wie sich eine solche Auktion entwickelt”, sagte sie.

Und so gab es dann Künstler, deren Arbeiten nahe beim Startgebot blieben wie beispielsweise „Alma Pater” von Mike Kelley, dann aber wieder andere, bei denen die Bieter die Preise in die Höhe trieben wie beispielsweise bei Boris Beckers „Wohnhaus 912”.

Mel Chins Bleistiftzeichnungen gingen für 6500 Euro unter den Hammer, und dafür gab es gleich noch ein Eau de Cologne dazu, da es das bis dahin höchste Gebot war.

Mit Abstand am teuersten aber waren zwei Öl-Porträts von Hans-Peter Feldmann. Sie wechselten für 42.000 Euro den Besitzer.
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