90 Wohnungen für die Burggrafenstraße

Von: Georg Dünnwald
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Aachen. Im Bereich Burggrafenstraße sollen 90 Wohnungen entstehen, teilweise als Neubau, teilweise als sanierter Altbestand. Das teilten Baudezernentin Gisela Nacken und Sozialdezernent Manfred Sicking mit.

Und zwar sollen städtische und Gewoge-Grundstücke gemeinsam überplant, der bereits bestehende Bebauungsplan ange­passt und dann mit dem Bau der zusätzlichen Wohneinheiten, die sich in Einfamilienhäuser und in Geschossbauweise aufteilen, begonnen werden, sagten die beiden städtischen Beigeordneten. Baubeginn werde nicht vor 2015 sein.

Immerhin, Zeit ist genug vorhanden, denn das Programm „Soziale Stadt“ , das von Bund und Land gefördert wird, läuft bis voraussichtlich 2019. Seit dem Jahr 2009 wird Aachen-Nord als „Soziale Stadt“ mit einem Millionenaufwand aufgepäppelt. Unter Aachen-Nord versteht die Stadtverwaltung grob gesehen das Gebiet rund um die Jülicher Straße, begrenzt auf der einen Seite vom Adalbertsteinweg bis etwa Höhe Aretzstraße und auf der anderen Seite vom Grünen Weg. Die Burggrafenstraße gehört dazu.

„Wir sind erfolgreich“, resümiert Sicking und verweist darauf, dass die sogenannten Rehmplätze, sprich Rehmplatz, Oberplatz und Wenzelplatz, der Aufhübschung harren, das Stadtteilbüro Aachen-Nord am Rehmplatz mittlerweile viele der rund 15 500 Einwohner des Viertels berät, und nun eben der Wohnungsbau angegangen werden. „Der Gewoge gehören in diesem Gebiet, das früher von Industrie geprägt war, viele Wohnungen“, bemerkt Aachens Baudezernentin Gisela Nacken.

Diese Häuser sind nun sanierungsbedürftig, auch bieten sie zurzeit nicht den heutigen Wohnstandard. „Deshalb wird die Gewoge nun mit der Sanierung beginnen und dabei selbstverständlich die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigen.“ Denn viele Häuser der städtischen Wohnungsbaugesellschaft in diesem Gebiet sind Denkmäler. Wobei die denkmalgeschützten Häuser planerisch in den Neubaubestand integriert werden. Für den Neubau von Wohnungen werden manche Bewohner auch einen herben Verlust beklagen müssen.

Denn die Gartenanlage Burggrafenstraße soll dann wegen der benötigten Grundstücke verschwinden. „Die Gartenbesitzer wissen Bescheid, wir sind seit langem mit denen im Gespräch.“ Im Südbereich der Burggrafenstraße sind 17 Einfamilienhäuser, in zweigeschossigen Häusern 18 Wohneinheiten geplant. Dazu kommen 36 Autostellplätze. Zusätzlich sind im nördlichen Bereich acht weitere Wohneinheiten geplant. „Und selbstverständlich wird ein Teil der Wohnungen sozial gefördert“, sagt Dezernentin Gisela Nacken.

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