7000 Euro für den Kinderschutzbund Aachen

Von: Nina Krüsmann
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Andrea Weyer (Mitte) freut sich über die Spende der Mayerschen-Buchhandlung, deren Kunden den Kinderschutzbund als Empfänger der 7000 Euro ausgewählt haben. Marcel Emonds-Pool (links) und Birgit Sieben-Weuthen (rechts) übergeben den Gutschein. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Als ich von dieser hohen Spende erfahren habe, war ich zunächst völlig sprachlos“, erzählt Andrea Weyer vom Ortsverband Aachen des Kinderschutzbundes über den Telefonanruf von der Mayerschen Buchhandlung. 7000 Euro sind im vergangenen Jahr bei der Kundenkartenaktion zusammengekommen und gehen nun an den Kinderschutzbund Aachen.

Die Freude stand Weyer bei der Spendenübergabe sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Die Kunden selbst nämlich haben sie und ihre Institution als Empfänger der Spende in Form von Büchern und Spielzeug ausgewählt.

„Die Spende geht zurück auf die Kundenkartenaktion unserer Buchhandlung. Hierbei spendet die Mayersche pro Einkauf mit der Kultkarte zehn Cent für soziale Projekte, die wiederum von den Kunden selbst ausgewählt werden. Für das Jahr 2013 war dies der Kinderschutzbund Aachen“, erklärt Filialleiterin Birgit Sieben-Weuthen, die die Spende gemeinsam mit Mitarbeiter Marcel Emonds-Pool offiziell überreicht hat. „Besonders freuen wir uns, dass die Spenden in Aachen bleiben und Kindern und Jugendlichen zukommen“, betont die Filialleiterin. 2012 hatten die Kunden die Hazienda Arche Noah bedacht. „Eine solche Benefizaktion ist der Vorteil eines lokalen Buchhandels im Vergleich zum Internetkauf“, stellt Sieben-Weuthen heraus.

„Der Kinderschutzbund muss sich nicht gleich für Bücher entscheiden. Wir haben ein Gutscheinkonto eingerichtet, über das der Kinderschutzbund nun seine Büchereinkäufe erledigen kann“, erklärt Emonds-Pool. „Wir haben in unserem Haus insgesamt sechs verschiedene Abteilungen, die nun über die Summ verfügen können. Das schaffen wir gar nicht alles auf einmal auszugeben“, meint Weyer. Da die Mayersche neben kindgerechten Büchern auch einiges an Spielwaren im Angebot habe, könne sich auch der Abenteuerspielplatz Am Kirschbäumchen mit einigen Spielzeugen eindecken, an die sonst mangels finanzieller Mittel gar nicht zu denken wäre. „Vor allem unser Kleinkindbereich für das Alter von null bis fünf Jahren könnte sich nun in eine wahres Paradies verwandeln“, freut sich Weyer und mit ihr die Spender.

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