300 Schüler, Eltern und Lehrer aus Aachen demonstrieren in Düsseldorf für Inklusion

Von: kaf
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Aachen. 300 Schüler der Gesamtschule Brand drängelten sich am Dienstagmorgen gemeinsam mit ihren Lehrern und den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen vor ihrer Schule - bereit zur Abreise nach Düsseldorf.

Mit einer Hand voll Forderungen und vielen Plakaten bepackt, steuerten sie mit Bussen die Landeshauptstadt an, um für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu demonstrieren.

Denn Ziel der Reise war das Inklusionsfest Nordrhein-Westfalen. Hier sollte auf das Thema, dass Kinder mit und ohne Behinderung mit Selbstverständlichkeit zusammen lernen sollen, aufmerksam gemacht werden.

Obwohl die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung auch für NRW rechtsgültig sei, habe die jetzige Landesregierung wenig getan, um den Auftrag anzugehen, so der Vorstand von Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen. 80 Prozent der Schüler mit besonderem Förderbedarf, würden noch immer auf speziellen Sonderschulen unterrichtet.

Darum fordert die Elternbewegung gemeinsam mit den Schülern der Gesamtschule Brand den sofortigen Rechtsanspruch auf Integration in allgemeinen Schulen.

Weiterhin wollen sie, dass eine solide Ausstattung mit Personal und Ressourcen an Schulen mit gemeinsamen Unterricht und individueller Förderung gewährleistet wird. Der planmäßige Aufbau eines inklusiven Bildungssystems ist dabei das Hauptanliegen. Und das trug die Aachener Gruppe lautstark auch in Düsseldorf vor.

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