23-Jähriger stürzt drei Meter tief: Schwere Kopfverletzungen

Von: hau
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Aachen. Während die Hilfskräfte beim Kinderzug so wenig Arbeit wie selten hatten, kam es beim Umzug in Richterich zu einem schweren Zwischenfall.

Ein 23-Jähriger wollte von einem stehenden Wagen herunterklettern, rutschte auf der Leiter aus und stürzte etwa drei Meter in die Tiefe. Er schlug mit dem Kopf auf und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der junge Mann wurde mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Uniklinikum gebracht, Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Hilfskräfte jeodch nicht.

„Das war der ruhigste Karneval, den ich bisher erlebt habe”, kommentierte am Sontag Adolf Freh, der vor neun Jahren von der Pressestelle der Polizei in die Leitstelle gewechselt war. Die Zahl der Einsätze in der Städteregion sei in der Nacht zum Samstag um rund ein Drittel auf 130 gesunken. 13 Mal mussten die Ordnungshüter zu handfesten Streitigkeiten oder Schlägereien in der Stadt Aachen ausrücken, doch auch diese Zahl ist eher niedrig und entspricht in etwa dem Aufkommen einer heißen Sommernacht.

Die Kollegen von der Feuerwehr hatten ebenfalls einen eher ruhigen Dienst. Zweimal wurden Einsätze gefahren, weil Zuschauer ausgerutscht und gestürzt waren, auch in Sachen Alkohol tat sich nicht viel: „Aus unserer Sicht erfreulich.”

Mit 45 Helfern war der Malteser Hilfsdienst wieder zur Stelle. Einsatzleiter Guido Müller: „Es war überraschend ruhig.” Zweimal wurde Zuschauer geholfen, die auf glattem Untergrund in Straucheln geraten waren, einmal wurde jemand mit Blinddarmbeschwerden ins Krankenhaus gebracht.
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