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2015 ertönt kein „Aachen Olé“ in der Soers

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
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Im vergangenen August waren 30.000 Zuschauer zu der Schlagersause auf das CHIO-Gelände des Aachen-Laurensberger Rennvereins gekommen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Im kommenden Jahr wird es kein „Aachen-Olé"-Festival in der Soers geben. Das hat das Ordnungsamt Aachen am Donnerstag bekanntgegeben. Grund dafür ist aber nicht der Genehmigungsstreit, den es im Vorfeld des Schlagerfestivals im vergangenen Sommer zwischen Stadt Aachen und Veranstalter Markus Krampe gegeben hatte.

Sondern die Anzahl der erlaubten Tage für „lärmintensive Open-Air-Veranstaltungen“, die mit dem Weltfest des Pferdesports im Mai und den Reit-Europameisterschaften im August bereits „verbraucht“ seien.

„Für weitere lärmintensive Open-Air-Veranstaltungen wie zum Beispiel auch die Schlager- und Partyreihe ,Aachen Olé steht die Soers damit im Jahr 2015 nicht zur Verfügung. Das wurde dem Veranstalter jetzt aktuell vor einer eventuellen Antragsstellung mitgeteilt“, heißt es in einer Mitteilung des städtischen Presseamts. Ordnungsamtsleiter Detlev Froehlke: „Die beiden Reitsportveranstaltungen haben für die Stadt enorme überregionale Bedeutung. Deswegen haben sie nächstes Jahr absolute Priorität. 2016 sieht die Situation wieder anders aus und wir werden erneut beurteilen, was an Großveranstaltungen in der Soers stattfinden kann.“

Veranstalter Markus Krampe hatte trotz des Streits um die Genehmigung seiner Schlagersause im August nach Abschluss des Festivals angekündigt, mit seiner Konzertreihe wegen der Reit-EM im kommenden Jahr erst am 12. September in der Soers Station machen zu wollen. Als Haupt-Act hatte er bereits einen Auftritt von Heino angekündigt. Doch daraus wird jetzt wohl nichts.

Im vergangenen August waren 30.000 Zuschauer zu der Schlagersause auf das CHIO-Gelände des Aachen-Laurensberger Rennvereins gekommen. Trotz eines Gewitterschauers verlief die Veranstaltung weitestgehend reibungslos, obwohl es im Vorfeld massiven Streit zwischen Stadt und Veranstalter unter anderem wegen der vergeschriebenen Anzahl von Sicherheitspersonal und Sanitätern gegeben hatte.

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