2012 wird in Haaren ein Jahr der Jubiläen

Von: mas
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Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Herbert Ludwigs und Bezirksamtsleiter Frank Prömpeler (von links) begrüßen die Gäste beim Neujahrsempfang in der Welschen Mühle. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. „Wir sind es unseren Kindern schuldig, dem aufflammendem Neonazismus und seinem Gedankengut keinen Platz einzuräumen”, stellte Herbert Ludwigs, stellvertretender Bezirksbürgermeister, während des Neujahrsempfangs in der Welchen Mühle in Haaren fest.

Er überbrachte zugleich die Grüße von Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten, der dem Empfang aus gesundheitlichen Gründen fernbleiben musste, aber auf dem besten Wege der Genesung sei, so Ludwigs.

Das Jahr 2012 sei ein Jahr der Jubiläen. Insgesamt sechs Vereine aus Haaren und Verlautenheide haben laut Ludwigs Grund zu feiern: Der Haarener Turnverein, der Kirchenchor und die beiden Fußballvereine Eintracht Verlautenheide und die DJK FV Haaren feiern runde Geburtstage, und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat ein neues Domizil an der Alt-Haarener-Straße.

Ein Jubiläum feiert auch die Lebenshilfe. Seit 20 Jahren sind in Haaren die Behinderten-Werkstätten angesiedelt. Geschäftsführer Norbert Zimmermann lud alle ein, sich ein Bild von der Arbeit dort zu machen. Ludwigs griff das Angebot auf und regte an, den nächsten Neujahrsempfang in den Werkstätten der Lebenshilfe zu feiern. Laut Zimmermann arbeiten dort 770 Menschen mit Behinderung und weitere 200 ohne Behinderung. Die Behinderten fänden hier eine befriedigende Beschäftigung.

„Wir wollen uns öffnen, wir wollen mit unseren Menschen in die Mitte der Gesellschaft gehen”, sagte Zimmermann und kam dann auch auf die Finanzen zu sprechen. Wie rentabel die Werkstätten im Einzelnen seien, darüber wolle er im Februar Auskunft geben. Eines aber sei sicher. „Viel des investierten Geldes bleibt in der Region.”
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