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2000 Grafiken der Sammlung Ludwig

Von: Martina Stöhr
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Die Verantwortlichen des Ludwig-Forums wollen die Kunstvermittlung stärken. V. l. Irmgard Gercke, Karl-Heinz Jeiter, Leiterin Brigitte Franzen, Maria Engels. Foto: Harald Krömer

Aachen. 13 000 Besucher hat das Ludwig-Forum an der Jülicher Straße im vergangenen Jahr museumspädagogisch betreut. Eine stolze Zahl, wie die Verantwortlichen meinen. Und in Zukunft soll die Abteilung „Kunstvermittlung” weiter gestärkt und ausgebaut werden, betonte jetzt Dr. Brigitte Franzen als neue Leiterin des Museums. Ihr liegen die bildungsfernen Schichten ebenso am Herzen wie Kinder und Jugendliche.

Ein vielfältiges Programm richtet sich an die Schulen und erstmals auch an die Offenen Ganztagsschulen. Schon jetzt funktioniere die Zusammenarbeit hervorragend, meint Franzen, und das soll auch in Zukunft so bleiben.

Zwei große Ausstellungen stehen im ersten Halbjahr 2009 auf dem Programm: „Pop-Up”, die erste große Präsentation der neuen Direktorin, und „Ludwigs Grafik”, eine Ausstellung, die erstmals einen Einblick in die etwa 2000 Grafiken der Sammlung Ludwig gewährt. Daneben gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die sich an den Ausstellungen orientieren und dem Besucher einen direkten Zugang zur Kunst ermöglichen sollen.

So können sich etwa Frauen in einem Kurs mit der Darstellung der Frau in der Ausstellung „Pop-Up” auseinandersetzen und im Anschluss selber künstlerisch tätig werden. Und zur Sommerausstellung „Ludwigs Grafik” (vom 27. Juni bis zum 23. August) sind drei Workshops für Kinder und Jugendliche geplant. Sie lernen dort drucken, stempeln, reiben und erproben unterschiedliche grafische Techniken. Eine kleine Werkstatt wurde eigens dafür eingerichtet.

Auch der Schwerpunkt des Künstlerprogramms liegt im ersten Halbjahr - passend zum „Jahr der Grafik in NRW 2009” - im zeichnerischen und druckgrafischen Bereich. In verschiedenen Kursen beschäftigen sich Erwachsene unter Leitung einer Reihe von Künstlern unter anderem mit experimentellen Drucktechniken, der Kunst der Radierung und dem künstlerischen Siebdruck.

Großeltern und Enkel

Familien kommen innerhalb des allerersten „Städteregionalen Familientags” im Mai auf ihre Kosten. Unter dem Titel „Kommt zusammen - weil es gemeinsam besser geht” setzen sich Eltern und Kinder sowie Großeltern und Enkel spielerisch und praktisch mit verschiedenen Themen zur Ausstellung „Pop-Up” auseinander. Zu Gast im Ludwig-Forum sind dann auch die VHS mit „Comics am Meter” und die Städteregion mit der Aktion „Malt mit am größten Bild der Städteregion”.

Auch die erst jüngst initiierte Zusammenarbeit zwischen Ludwig-Forum und der Sammlung „Kunst aus NRW” der Reichsabtei Kornelimünster wird weiter fortgeführt. „Museumspädagogik an zwei Orten” ist das Motto, unter dem Kornelimünster in das museumspädagogische Programm des Ludwig-Forums eingebunden wird. Das Großeltern-Enkel-Programm wird beispielsweise an beiden Orten angeboten. Hier heißt es: „Gemeinsam entdecken, gemeinsam Zeit verbringen, gemeinsam kreativ sein”. Daneben gibt es auch in Kornelimünster öffentliche Führungen und ein museumspädagogisches Programm für Schulen und Kitas.

Auch wenn im Ludwig-Forum derzeit fleißig umgebaut wird, sind die regulären Ausstellungen weiterhin zugänglich. Und am 5. April wird das frisch renovierte Museum sich dann mit der Eröffnung der Ausstellung „Pop-Up” neu präsentieren.
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